Absetzung der Show „RuPaul’s Drag Race UK“; eine inakzeptable Entscheidung!
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Absetzung der Show „RuPaul’s Drag Race UK“; eine inakzeptable Entscheidung!

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Die gedankenlose Entscheidung der BBC, die Show „RuPaul’s Drag Race UK“ abzusetzen, bedeutet für uns zu Hause, dass die Anzahl unserer Lieblingssendungen von eins auf null sinkt. Diese Entscheidung hat nicht nur die Wut der Fans entfacht, sondern erfreut auch die Feinde der LGBTQ+-Kultur. Aber warum wirklich?

Warum sollte diese Absetzung in Frage gestellt werden?

Die Show „RuPaul’s Drag Race UK“ zieht regelmäßig etwa eine Million Zuschauer an, was nicht darauf hindeutet, dass sie tot ist (obwohl diese Zahl im Vergleich zum vorherigen Rekord von 1,5 Millionen gesunken ist). Diese Show ist ein kulturelles Phänomen, das seit dem Start der amerikanischen Version im Jahr 2009 viele Künstler auf die Bühne gebracht und ihnen weltweiten Ruhm verschafft hat. Jinkx Monsoon aus den USA spielt derzeit in „Oh Mary!“ im West End von London, und La Voix aus Großbritannien hat es ebenfalls zu „Strictly“ geschafft.

Bimini Bon-Boulash, die in der zweiten Staffel dieser Show glänzte, ist zu einem Star geworden, und ihre Musik, Model- und Buchprojekte haben sie zu einer bekannten Persönlichkeit gemacht. Diese Show ist gewissermaßen eine Sprungbrett für Künstler, die es ihnen ermöglicht, in einer größeren Welt gesehen zu werden. Die Frage ist nun, warum die BBC sich entschieden hat, eine solche Show abzusetzen? Ist diese Entscheidung aus Ignoranz getroffen worden oder gibt es tiefere Gründe dafür?

Folgen dieser Entscheidung

Die Absetzung von „RuPaul’s Drag Race UK“ sendet die Botschaft an die Gemeinschaft, dass die LGBTQ+-Kultur und die Künstler in diesem Bereich keinen Platz in den Mainstream-Medien haben. In der heutigen Welt, in der Vielfalt und Inklusion von großer Bedeutung sind, sind solche Entscheidungen nicht nur ungerecht, sondern völlig inakzeptabel.

Schließlich zeigt diese Entscheidung der BBC nicht nur ein mangelndes Verständnis für den Wert kultureller Programme, sondern könnte auch zu einer Verringerung der starken LGBTQ+-Stimme in den Medien führen. Wollen wir wirklich in eine Zeit zurückkehren, in der Künstler dieser Gemeinschaft an den Rand gedrängt werden?

Quelle: theguardian.com