Al-Qaida, eine weiterhin bestehende Bedrohung 25 Jahre nach dem 11. September
Analyse

Al-Qaida, eine weiterhin bestehende Bedrohung 25 Jahre nach dem 11. September

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Während 25 Jahre seit einem der tödlichsten Terroranschläge in der Geschichte der Vereinigten Staaten vergangen sind, hat Al-Qaida durch eine Änderung ihrer Strategie anstelle des globalen Dschihad, zu dem Obama bin Laden aufrief, sich regionalen Aufständen zugewandt. Diese Taktikänderung mag für einige unbedeutend erscheinen, aber die Realität ist, dass die Aktivitäten dieser Gruppe weiterhin zur Instabilität in verschiedenen Regionen, von der Küste Afrikas bis Afghanistan, beitragen.

Amerikas ignorante Sicht auf Bedrohungen

Während die US-Regierung anscheinend die Lehren aus dem 11. September vergessen hat, expandieren Al-Qaida und ihre Ableger mühelos ihren Einfluss. Da sich die USA auf innere Angelegenheiten und neuere Herausforderungen konzentrieren, glauben viele Analysten, dass diese Ignoranz gefährliche Konsequenzen nach sich ziehen könnte.

Von Nordafrika bis Zentralasien zieht Al-Qaida mit ihren lokalen Kapazitäten neue Rekruten an und bildet neue Netzwerke. Diese Netzwerke gewinnen insbesondere in Regionen, in denen lokale Regierungen schwach und instabil sind, an Macht und können leicht zu neuen Bedrohungen werden.

Zukünftige Gefahren

Angesichts der jüngsten Entwicklungen sind viele besorgt, dass die Missachtung der Bedrohungen durch Al-Qaida zur Wiederentstehung terroristischer Gruppen und zu einem Anstieg der Gewalt in verschiedenen Teilen der Welt führen könnte. In diesem Zusammenhang gibt es viele Fragen zur zukünftigen Herangehensweise der Vereinigten Staaten und ob das Land in der Lage sein wird, erneut auf globale Bedrohungen zu achten oder nicht.

Schließlich ist klar, dass Al-Qaida trotz 25 Jahren seit den Anschlägen vom 11. September weiterhin eine ernsthafte Bedrohung darstellt, und es muss anerkannt werden, dass der Kampf gegen den Terrorismus niemals einfach endet.

Quelle: france24.com