Angriff auf den Flughafen Riad in Saudi-Arabien forderte 12 Tote
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Angriff auf den Flughafen Riad in Saudi-Arabien forderte 12 Tote

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Ein Angriff auf den internationalen Flughafen King Khalid in Riad, Saudi-Arabien, führte am Samstag zum Tod von mindestens 12 Personen und zur Verletzung von über 309 Menschen. Der Angriff ereignete sich zu einem Zeitpunkt, als zivile Luftfahrtanlagen in diesem Land wiederholt Ziel von Angriffen wurden.

Details des Angriffs

Die saudische Luftfahrtbehörde gab in einer ersten Erklärung bekannt, dass der Flughafen Ziel des Angriffs war. In der weiteren Erklärung wurde bekannt gegeben, dass unter den 12 Toten vier Saudis, zwei Bangladeshi, ein Amerikaner, ein Ägypter, ein Jordanier, ein Syrer, ein Palästinenser und ein Sudanese waren. Alle Verletzten werden in mehreren Krankenhäusern medizinisch versorgt.

Betriebsstopp am Flughafen

Nach diesem Angriff wurde der Betrieb am Flughafen bis auf Weiteres eingestellt. Lokale Quellen berichteten, dass nach diesem Vorfall auch neue Angriffe auf den internationalen Flughafen King Fahd in Dammam stattfanden. Ein saudischer Beamter, der anonym bleiben wollte, sagte den Nachrichtenagenturen, dass viele Personen verletzt wurden, nachdem eine Rakete das Passagierterminal getroffen hatte.

Nach Angaben einer lokalen medizinischen Quelle wurden Notärzte in verschiedene Krankenhäuser in Riad gerufen und der Zustand wurde als äußerst kritisch eingestuft. Mehrere westliche Botschaften in Riad, darunter die Botschaften von Deutschland, den Vereinigten Staaten, Kanada und Spanien, haben ihre Bürger aufgefordert, den Flughafen zu meiden.

Folgen und Reaktionen

Die US-Botschaft erklärte, dass sie über die Angriffe am Flughafen informiert sei, und die spanische Botschaft bezeichnete dies als einen "neuen Angriff" durch die Houthi-Truppen im Jemen. Nach dem Angriff veröffentlichte der Militärsprecher der Houthi, Yahya Saree, einen Beitrag von dem Vortag, in dem er sagte, dass nur humanitäre Flüge, die im Voraus genehmigt wurden, in Riad landen dürfen.

Die Kämpfe zwischen den Houthi-Truppen und der von Saudi-Arabien unterstützten Regierung im Jemen haben zugenommen, und die Houthi haben ihre Angriffe auf Ziele in Saudi-Arabien verstärkt. Währenddessen setzt die von Saudi-Arabien geführte Koalition ihre Luftangriffe auf Houthi-Stellungen fort.

Die Fluggesellschaften Etihad und Qatar haben mehrere Flüge zwischen ihren Drehkreuzen und Riad gestrichen, und einige dieser Stornierungen werden bis Montag andauern. Auch die Kuwait Airways hat am Samstag ihre Flüge gestrichen.

Die saudische Regierung gab letzte Woche eine Gegenoffensive bekannt, die darauf abzielt, alle von den Houthi kontrollierten Gebiete, insbesondere rund um die Bab-el-Mandeb-Straße, zurückzuerobern. Diese Angriffe spiegeln die Eskalation der Konflikte in den letzten Jahren und die Komplexität der Situation im Jemen wider.

Quelle: dw.com