Ein bewaffneter Mann hat am Samstag auf dem Hauptplatz der Stadt Krakau im Süden Polens sechs Personen getötet und 16 weitere verletzt. Der 25-Jährige, der allein handelte, wurde während eines Schusswechsels mit der Polizei verletzt.
Details des Angriffs
Berichten zufolge hat der Mann zufällig auf Menschen auf dem Hauptplatz geschossen, der eine der bekanntesten Touristenattraktionen ist. Die Polizei gab bekannt, dass der Mann gegen 15:00 Uhr (14:00 Uhr GMT) mit seinem Fahrzeug auf den Platz fuhr und aus dem Auto auf vorbeigehende Personen schoss. Unter den Verletzten sind auch einige Polizeibeamte zu sehen.
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Folgen des Angriffs
Die Polizeibehörden gaben bekannt, dass der Mann von Polizeibeamten beschossen wurde und derzeit ins Krankenhaus gebracht wurde. Außerdem erklärte Marek Boron, der Polizeichef von Krakau, am Samstagnachmittag, dass sich unter den Toten auch ein britischer Staatsbürger befindet. Die Gesamtzahl der Toten beträgt sechs, darunter vier Frauen und zwei Männer, darunter drei polnische Frauen, ein britischer Staatsbürger und zwei weitere, die noch nicht identifiziert wurden.
Es stellte sich heraus, dass der Mann an verschiedenen Stellen des Platzes angehalten hat und auf jeden Punkt mit einer automatischen Waffe geschossen hat. Am Abend erklärte der polnische Premierminister Donald Tusk, dass die Leichen von zwei Frauen und einem Mann in der Wohnung des Mannes von der Polizei gefunden wurden und Beweise darauf hindeuten, dass sie enge Familienangehörige waren. Dieser Ort befindet sich in Ostrowiec Świętokrzyski, einer Stadt etwa 150 Kilometer (93 Meilen) nordöstlich von Krakau.
Der polnische Innenminister Marcin Kwiatkowski sagte, dass der Mann an rechten Ideologien interessiert war und sehr extremistische Ansichten hatte. Außerdem sind fünf der sechzehn Verletzten ausländischer Herkunft. Tusk erklärte in einem Tweet, dass die Polizei die Ermittlungen zu diesem Angriff durchführt und bezeichnete ihn als "tragischen" Vorfall.
Tusk kündigte auch an, dass Polen für zwei Tage Trauerzeit zum Gedenken an die Opfer dieses Vorfalls ausrufen wird. Der Präsident von Polen, Karol Nawrocki, schrieb ebenfalls in einem Tweet, dass seine Gedanken bei den Opfern, den Verletzten und deren Familien sind.
Kaja Kallas, die hochrangige Diplomatin der Europäischen Union, äußerte ihr Bedauern über diesen Vorfall und sagte, dass diese Tragödie über die Grenzen Polens hinaus spürbar sein wird und Polen in dieser Situation nicht allein ist. Auch Friedrich Merz, der Bundeskanzler Deutschlands, drückte sein Mitgefühl für die Opfer und deren Familien aus und sagte, dass Deutschland in diesen schweren Zeiten an der Seite Polens steht.
Krakau mit einer Bevölkerung von über 800.000 Menschen ist die zweitgrößte Stadt Polens und eines der beliebtesten Touristenziele. Dieser Vorfall, der als einer der schwersten Fälle von Terrorismus in der Geschichte Polens gilt, hat eine Welle der Besorgnis und Trauer im Land und darüber hinaus ausgelöst.
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