Das chinesische Handelsministerium hat bekannt gegeben, dass das Land eine Einigung mit der Europäischen Union über den Export von Hybridfahrzeugen erzielt hat. Diese Nachricht wurde nach dem Ende der zweitägigen Verhandlungen von Maroš Šefčovič, dem Handelskommissar der Europäischen Union, in Peking veröffentlicht. Diese Verhandlungen sind Teil monatelanger Bemühungen, das tägliche Handelsdefizit von einer Milliarde Euro der Europäischen Union mit China zu verringern.
Details der Einigung
In einer Erklärung des chinesischen Handelsministeriums heißt es: "Nach intensiven Konsultationen haben die Parteien eine Einigung über den Handel mit Hybridfahrzeugen erzielt, die mit den Regeln der Welthandelsorganisation vereinbar ist." Hybridfahrzeuge standen in diesen Verhandlungen besonders im Fokus, da die Exporte chinesischer Fahrzeuge nach Europa in den letzten Monaten rapide zugenommen haben. Im August stammte jedes achte verkaufte Fahrzeug in der Europäischen Union aus China, was hauptsächlich auf den Anstieg der Verkäufe von elektrischen Hybridfahrzeugen zurückzuführen ist.
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Auswirkungen auf die europäische Automobilindustrie
Die europäische Automobilindustrie, insbesondere in Deutschland, sieht sich einer Rezession gegenüber, und Unternehmen wie Volkswagen und Mercedes-Benz haben von Arbeitsplatzverlusten und Schließungen von Fabriken berichtet. Diese Situation hat dazu geführt, dass die Europäische Union nach Möglichkeiten sucht, um die Notwendigkeit von Abwehrmaßnahmen zum Schutz ihres Marktes zu vermeiden. Die Einigung im Bereich der Fahrzeuge könnte als wichtiger Erfolg für Šefčovič angesehen werden, der zuvor auch in den Brexit-Verhandlungen und in der jüngsten Einigung mit der Regierung von Donald Trump eine Rolle gespielt hat.
Šefčovič wird bald in Peking mit Journalisten sprechen. Die Führer der Europäischen Union werden auch in einer Sitzung, die am Donnerstag in Brüssel stattfindet, die Ergebnisse dieser Handelsverhandlungen überprüfen.
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