Das deutsche Frauenbasketballteam hat bei der Weltmeisterschaft gute Fortschritte gemacht
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Das deutsche Frauenbasketballteam hat bei der Weltmeisterschaft gute Fortschritte gemacht

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Das deutsche Frauenbasketballteam hat bei der Weltmeisterschaft 2023, die in Berlin stattfand, mit einer schrittweisen Verbesserung in jedem Spiel neue Erfolge erlebt. Dieses Team, das unter der Leitung von Leonie Feisbach und Niara spielte, besiegte im Viertelfinale die Europameister Belgien und zeigte eine seiner besten Darbietungen.

Leistung im Halbfinale und Platz drei

Die letzten Tage dieses Turniers zeigten jedoch, dass das deutsche Team noch nicht bereit ist, in allen 40 Minuten mit den besten Teams der Welt zu konkurrieren. Deutschland verlor im Halbfinale gegen Frankreich und auch im Spiel um den dritten Platz gegen Spanien. Trotz dieser Enttäuschung betrachten die Deutschen dieses Turnier weiterhin als erfolgreich.

Herausforderungen der Frauenbasketballliga in Deutschland

Das deutsche Team, das kürzlich zum ersten Mal für die Olympischen Spiele 2024 qualifiziert wurde, ist trotz der Freude über die jüngsten Erfolge mit ernsthaften Herausforderungen in der Frauenbasketballliga Deutschland (DBBL) konfrontiert. Die meisten Spielerinnen dieses Teams spielen im Ausland, und nur drei Spielerinnen aus der Nationalmannschaft sind in der heimischen Liga aktiv. Leonie Feisbach wies nach dem Spiel gegen Spanien darauf hin, dass „wir noch nicht gut genug sind“ und fügte hinzu, dass „wir besser werden“.

Der Trainer des Teams, Olaf Lange, betonte, dass, um die Erfolge der Nationalmannschaft zu sichern, den Spielerinnen die Möglichkeit gegeben werden muss, im Ausland zu spielen, da die heimische Liga halbprofessionell ist und ihre Strukturen im Vergleich zur Vergangenheit geschwächt wurden.

Zukunft des Frauenbasketballs in Deutschland

Ireti Amujo, die neue Präsidentin der DBBL, berichtete von Veränderungen, die zur Professionalisierung der Bedingungen in den heimischen Ligen angestrebt werden. Sie betonte die Notwendigkeit, Jugendtrainer einzustellen und die Kapazitäten der Hallen zu erhöhen. Dennoch wies Amujo auch auf den Mangel an Einrichtungen und Trainern in Deutschland hin und sagte, dass dieser Moment genutzt werden muss, damit Jugendliche in den Vereinen spielen können.

Trotz der Herausforderungen hofft Amujo, dass die Weltmeisterschaft als Katalysator für die Entwicklung der Zukunft des Frauenbasketballs in Deutschland fungiert.

Quelle: dw.com