Das Dorf Piddington hat sich aus Protest gegen das Flüchtlingszentrum von Großbritannien getrennt
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Das Dorf Piddington hat sich aus Protest gegen das Flüchtlingszentrum von Großbritannien getrennt

منبع تصویر: dw.com

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Das Dorf Piddington, im Nordosten von Oxford gelegen und mit einer Bevölkerung von etwa 350 Menschen, hat kürzlich in einer symbolischen Abstimmung beschlossen, sich von Großbritannien zu trennen. Diese Entscheidung wurde aufgrund der Pläne der Regierung zur Schaffung eines Flüchtlingsaufnahmezentrums in der Nähe des Dorfes getroffen.

Details zur Abstimmung

Die Abstimmung fand am Mittwoch statt, und 312 Dorfbewohner nahmen daran teil, was etwa 92 Prozent der wahlberechtigten Bevölkerung entspricht. Von diesen stimmten 285 für die Trennung, während 26 gegen diese Entscheidung stimmten. Zudem wurde eine Stimme für ungültig erklärt. Der Gemeinderat des Dorfes Piddington gab bekannt, dass es sich künftig als "Emirat Piddington" bezeichnen wird.

Reaktionen auf die Regierungspläne

Tim McNally, der Vorsitzende des Gemeinderats, kritisierte die Pläne der Regierung und wies darauf hin, wie ein kleines Dorf mit 350 Einwohnern mit 1250 Flüchtlingen integriert werden kann. Er beschuldigte die Regierung außerdem, zu versuchen, dieses Programm schnell umzusetzen. Diese Nachricht hat auch die Aufmerksamkeit von Anti-Migrations-Aktivisten auf sich gezogen.

Während die britische Regierung versucht, Flüchtlinge von Hotels in nicht mehr genutzte Militärzentren zu verlegen, sind einige lokale Beamte besorgt über die Auswirkungen dieser Entscheidung auf die Sicherheit des Dorfes und die Zunahme von Protesten von extremen Rechten. Beamte aus Oxfordshire haben gewarnt, dass dieses Programm das Dorf Piddington und das Aufnahmezentrum zum Ziel von Protesten machen könnte.

Herausforderungen des Standorts

Die britische Regierung versucht, Flüchtlinge, die in Hotels leben, bis 2029 in Aufnahmezentren in militärischen Einrichtungen unterzubringen. Diese Entscheidung wurde aufgrund der öffentlichen Unzufriedenheit mit der aktuellen Situation getroffen. Die Nutzung militärischer Einrichtungen in abgelegenen Gebieten könnte jedoch für Flüchtlinge mit eingeschränkter Mobilität und angemessenen Ressourcen problematisch sein.

Regierungsbeamte erklärten, dass, wenn dieses Zentrum eröffnet wird, es mindestens 10 Jahre lang in Betrieb bleiben wird und die Sicherheit für die lokale Gemeinschaft und die Personen, die in diesem Zentrum untergebracht werden, von höchster Bedeutung sein wird. Außerdem wird das Zentrum so gestaltet, dass es Einrichtungen wie Waschmöglichkeiten und Gemeinschaftsräume für die Bewohner bietet.

Quelle: dw.com