Das Ende der guten Tage für Pistazienbauern in Iran und Amerika
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Das Ende der guten Tage für Pistazienbauern in Iran und Amerika

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Armin, ein Pistazienbauer in der trockenen Region Rafsanjan, blickt besorgt auf die tiefen Risse im Boden, die die Bewässerungsrohre beschädigen. Er sagt: "Der Boden hat sich geöffnet und das Wasser fließt hinein." Diese Risse haben sich in den letzten fünf Jahren schnell ausgebreitet, und Armin befürchtet, dass seine Kinder nicht wie er und sein Vater in der Landwirtschaft arbeiten können.

Gemeinsame Herausforderungen in Iran und Kalifornien

Bauern in Rafsanjan pflanzen traditionell Pistazienbäume, aber Dürre und die Entnahme von Grundwasser zur Bewässerung haben dazu geführt, dass diese Region eine der am schnellsten sinkenden Gebiete im Iran geworden ist. Eine Studie hat gezeigt, dass einige Stellen im Boden jährlich um bis zu 37 Zentimeter sinken. Diese Situation hat negative Auswirkungen auf die Pistazienproduktion.

Auch in Kalifornien stehen Pistazienbauern vor ähnlichen Problemen. Joe Coahlo, ein Pistazienbauer in Fresno, sagt, dass obwohl seine Farm nicht direkt von diesen Problemen betroffen ist, die Bauern sich der Gefahren sehr bewusst sind. Er weist darauf hin, dass einige Gebiete im San Joaquin Valley ernsthafte Wasserprobleme haben.

Geschichte der Pistazienindustrie in Amerika

Die Verbindung zwischen Pistazienbauern in Iran und Amerika reicht bis in die 1960er Jahre zurück, als amerikanische Bauern mit einer Art iranischer Pistazie eine Industrie in diesem Bereich aufbauten. Diese Art von Pistazie, die heute in den meisten Obstgärten Kaliforniens angebaut wird, wird nach Kerman benannt, einer Stadt in der Nähe von Armins Farm.

Kalifornien hat kürzlich Iran als den größten Pistazienproduzenten der Welt überholt, und der Großteil dieses Produkts wird im Central Valley von Kalifornien angebaut. Obwohl diese Region eine der produktivsten landwirtschaftlichen Gebiete der Welt ist, sinken einige Gebiete weiterhin jährlich um bis zu 20 Zentimeter.

Lösungen und Herausforderungen

In Kalifornien hat das Gesetz zur nachhaltigen Bewirtschaftung von Grundwasser (SGMA), das 2014 verabschiedet wurde, eine Verpflichtung zur Balance von Pumpen und Wiederauffüllung in den Aquiferen bis 2040 geschaffen. Eine der Methoden zur Bewirtschaftung von Aquiferen besteht darin, diese in regenreichen Jahren wieder aufzufüllen, was den Bauern ermöglicht, Wasser in Dürrezeiten zu speichern.

Dennoch sagt Ali Beitoli, ein Forscher für Senkungen im Zentrum für Straßen-, Wohnungs- und Stadtforschung im Iran, dass das Bewusstsein für die Bewirtschaftung von Grundwasser und Senkungen im Iran im Vergleich zur Vergangenheit gestiegen ist, aber immer noch begrenzt ist. Er verweist auf die Erfahrung in Tokio, wo die Senkungsrate durch die Begrenzung der Wasserentnahme erheblich gesenkt wurde, und glaubt, dass die Probleme verwaltet werden können, wenn die Regierung schnell handelt.

In Rafsanjan werden die meisten Obstgärten immer noch mit Oberflächenbewässerung bewässert, was bedeutet, dass eine große Menge Wasser aufgrund von Verdunstung verschwendet wird. Armin sagt, dass er versucht, von amerikanischen Bauern zu lernen, aber viele alte Bauern an ihren traditionellen Methoden festhalten.

Angesichts der klimatischen Herausforderungen und des Rückgangs des Grundwassers ist die Zukunft des Pistanzenanbaus in beiden Ländern gefährdet und erfordert sofortige und effektive Maßnahmen.

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