Das neue Gesetz der Trump-Regierung schränkt den Zugang zur Green Card ein
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Das neue Gesetz der Trump-Regierung schränkt den Zugang zur Green Card ein

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Die Regierung von Donald Trump hat ein neues Gesetz eingeführt, das laut Experten den Zugang von Einwanderern zur Green Card erschwert, wenn sie Programme für öffentliche Hilfen wie Medicaid und Lebensmittelmarken nutzen. Dieses Gesetz soll ab Freitag in Kraft treten und ist eine Aktualisierung einer Politik, die seit dem 19. Jahrhundert besteht und der Regierung erlaubt, Einwanderer, die wahrscheinlich zur "öffentlichen Last" werden, von der Erlangung einer Green Card auszuschließen.

Details des neuen Gesetzes

Das Ministerium für Innere Sicherheit (DHS) unter Trump hat argumentiert, dass diese Änderung die grundlegende Prämisse zurückbringt, dass Einwanderer in der Lage sein müssen, sich selbst zu unterstützen. Das Ministerium hat hinzugefügt, dass das Ziel dieses Gesetzes die Betonung der Selbstversorgung, der Schutz öffentlicher Ressourcen und das Ende von Politiken ist, die die Abhängigkeit von amerikanischen Steuerzahlern fördern.

Dieses Gesetz ist die letzte Maßnahme in Trumps Bemühungen, die legale und illegale Einwanderung stark einzuschränken. Auch während seiner ersten Amtszeit führte er eine ähnliche Änderung ein, die mit rechtlichen Herausforderungen konfrontiert war und schließlich von seinem Nachfolger Joe Biden aufgehoben wurde.

Rechtliche Herausforderungen und Folgen

Dieses Gesetz wird derzeit von einem Bündnis aus mehr als einem Dutzend Bundesstaaten, darunter New York und Kalifornien, angefochten. Es ist noch unklar, wie diese Klagen die Durchsetzung des Gesetzes beeinflussen werden.

Mit der neuen Politik ändert die Trump-Regierung das "öffentliche Last"-Gesetz, das erstmals unter dem Einwanderungsgesetz von 1882 eingeführt wurde. Seitdem ist eines der Kriterien, das die US-Regierung bei der Prüfung von Green-Card-Anträgen berücksichtigt, ob der Antragsteller wahrscheinlich auf öffentliche Hilfen angewiesen sein wird oder nicht.

Früher betrachteten die Behörden nur Bargeldprogramme als "öffentliche Vorteile", die zur Ablehnung eines Green-Card-Antrags führen konnten. Aber jetzt werden auch nicht-bargeldliche Programme wie Medicaid und Lebensmittelmarken in diese Überprüfungen einbezogen.

Rechtsbeamte befürchten, dass diese neue Politik zu einer höheren Ablehnungsrate von Green-Card-Anträgen führen wird und viele Einwanderer dazu zwingt, ihre Anträge auf einen dauerhaften Status zu verzögern. Einige Anwälte prognostizieren, dass infolge dieser neuen Politik viele Anträge abgelehnt werden.

Experten sagen auch, dass dieses Gesetz dazu führen könnte, dass Einwanderer auf öffentliche Hilfsprogramme verzichten, für die sie oder ihre Kinder berechtigt sind, um ihre Chancen auf eine zukünftige Green Card nicht zu gefährden.

Eine weitere Sorge ist, ob die Einwanderungsbehörden die Nutzung öffentlicher Vorteile durch ein Familienmitglied des Antragstellers berücksichtigen können. Das neue Gesetz besagt, dass, wenn Beweise im Fall vorliegen, dass Familienmitglieder des Antragstellers, für die er gesetzlich verantwortlich ist, öffentliche Vorteile in Anspruch nehmen, dies berücksichtigt werden wird.

Quelle: time.com