Der britische Verteidigungsminister ist zuversichtlich, dass das Ziel der Erhöhung der Militärausgaben bis 2030 erreicht wird
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Der britische Verteidigungsminister ist zuversichtlich, dass das Ziel der Erhöhung der Militärausgaben bis 2030 erreicht wird

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Ben Wallace, der britische Verteidigungsminister, berichtete über den Willen seines Landes, die Militärausgaben bis 2030 auf 3 % des BIP zu erhöhen, und sagte, dass er sich sicher sei, dass dieses Ziel erreicht wird. Diese Ankündigung erfolgte im Anschluss an die Haushaltsziele, die letzte Woche von Jeremy Hunt, dem britischen Finanzminister, vorgestellt wurden.

Details der neuen Zielsetzung

Die britische Regierung plant, im nächsten Jahr weitere Details zur Finanzierung dieses Ziels bekannt zu geben. Darüber hinaus gibt es Verpflichtungen, 3,5 % des BIP im Rahmen des NATO-Vertrags bis 2035 auszugeben. Derzeit widmet Großbritannien etwa 2,6 % seines BIP den Militärausgaben.

Herausforderungen bei der Finanzierung

Wallace erklärte während seiner letzten Reise nach Brüssel und Berlin, dass diese Erhöhung der Ausgaben eine wichtige Botschaft für die Industrie sowie für die Verbündeten und Rivalen Großbritanniens sei. Er wies jedoch die Kritik zurück, dass es keinen klaren Plan zur Finanzierung dieser Erhöhung gebe. Berichten zufolge ist eine Erhöhung der Ausgaben um 11 Milliarden Pfund erforderlich, um das Ziel für 2030 zu erreichen.

Der Verteidigungsminister äußerte auch Bedenken hinsichtlich der Finanzierung durch private Mittel und betonte, dass Großbritannien wichtige Lektionen aus privaten Finanzierungsmodellen gelernt habe. Er sagte: "Wir wollen nicht zu den privaten Finanzierungsmodellen zurückkehren, die Probleme verursacht haben. Es gibt jedoch andere Wege, um private Investitionen zu gewinnen, die für alle von Vorteil sein können."

Im Hinblick auf die Stärkung der Zusammenarbeit mit der Industrie wies Wallace auf die Bedeutung einer engeren Zusammenarbeit mit wichtigen Verbündeten wie Deutschland hin. Er äußerte auch Bedenken über Verzögerungen bei Verteidigungsprojekten wie GCAP und betonte die Notwendigkeit, die Programme zu beschleunigen.

Notwendigkeit zur Beschleunigung der Verteidigungsprogramme

Der britische Verteidigungsminister forderte angesichts der zunehmenden Bedrohungen eine Beschleunigung der industriellen Investitionen. Er sagte: "In einer Zeit, in der die Bedrohungen zunehmen, müssen wir und unsere NATO-Verbündeten mehr ausgeben, und die Industrie muss ebenfalls mit uns zusammenarbeiten und beschleunigen." Wallace betonte die Notwendigkeit, langfristige Verträge mit der Industrie abzuschließen, um die Investitionsrisiken zu verringern, und sagte, dass diese Maßnahme dazu beitragen werde, die Produktionslinien aufrechtzuerhalten.

Quelle: politico.eu