Die Botschafterin der Ukraine bei der NATO fordert mehr Unterstützung im Bereich der Luftverteidigung
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Die Botschafterin der Ukraine bei der NATO fordert mehr Unterstützung im Bereich der Luftverteidigung

منبع تصویر: politico.eu

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Die Botschafterin der Ukraine bei der NATO, Aljona Getmanchuk, erklärte, dass die Ukraine mehr Luftverteidigung benötigt, aber die Verbündeten zögern, ob sie Kiew angesichts der zunehmenden Angriffe Russlands helfen können.

Dringender Bedarf an Luftverteidigungssystemen

Getmanchuk sagte: „Ihre Logik ist einfach: Können wir gegen dieses Maß an Terror effektiv sein, während der dringende Bedarf der Ukraine die Patriot-Luftverteidigungssysteme sind, und wir haben nicht genug davon?“ Sie fügte hinzu, dass die Verbündeten erkennen sollten, dass die Unterstützung der Ukraine tatsächlich auch in ihrem eigenen Interesse ist.

Sie fügte hinzu: „Wir sollten die Unterstützung, die der Ukraine die Möglichkeit gibt, sich zu verteidigen, nicht nur als eine rein unterstützende Maßnahme für die Ukraine betrachten. Es ist auch in den Interessen der NATO. Je mehr Drohnen und Raketen die Ukraine in ihrem Luftraum zerstören kann, desto weniger gelangen in die Nachbarländer der NATO.“

Waffenwechsel und dringende Bedürfnisse

Getmanchuk betonte, dass die westlichen Länder noch Raketenlager für die Luftverteidigung zur Verfügung haben, einschließlich Raketen, die sich dem Ende ihrer Lebensdauer nähern. Sie sagte: „Es gibt keinen besseren Weg, sie aus dem Verkehr zu ziehen, als sie im Luftraum der Ukraine zu verwenden.“

Kiew schlägt eine Lösung vor: Die Verbündeten sollten Luftverteidigungsraketen aus ihren aktuellen Beständen liefern, und die Ukraine würde sie später mit Raketen ersetzen, die sie bereits bestellt hat. Getmanchuk sieht diesen Austausch nicht als „Hilfe“ und sagt: „Was wir brauchen, ist, diesen Winter zu überstehen.“

Die Ukraine hat derzeit erhebliche Bestellungen aufgegeben und nutzt die Budgets ihrer Partner sowie ein 90-Milliarden-Euro-Darlehen der Europäischen Union zur Unterstützung der Ukraine. Diese Verträge umfassen Hunderte von Patriot-Raketen des Typs PAC-2 und PAC-3 sowie europäische Systeme wie SAMP/T-Raketen, Aster 30 und IRIS-T.

Getmanchuk forderte auch eine Erhöhung des Budgets der Mitgliedstaaten für das von der NATO geführte PURL-Programm, bei dem die Verbündeten amerikanische Waffen kaufen und der Ukraine spenden. Die NATO hat erklärt, dass das PURL-Programm nun 90 Prozent der Luftverteidigungsraketen der Ukraine bereitstellt.

Die Botschafterin der Ukraine betonte, dass die Unterstützung der Ukraine derzeit auch im Interesse der Verbündeten sein wird, um nach dem Ende des Krieges geringere Kosten für den Wiederaufbau zu haben. Sie sagte: „Je mehr wir heute schützen, desto weniger müssen wir morgen wieder aufbauen.“

Quelle: politico.eu