Die Europäische Union (EU) konnte am Montag einen ihrer Sanktionspläne gegen Russland nicht verlängern, während nur noch ein Tag bis zum Ablauf dieser Sanktionen verbleibt. Fünf Diplomaten der Europäischen Union gaben bekannt, dass die Botschafter dieser Länder am Montag erneut zu weiteren Gesprächen zusammenkommen.
Sanktionen und die Notwendigkeit einer Einigung
Die Botschafter der EU in Brüssel mussten am Montag eine einheitliche Einigung erzielen, da dieses Regime, das die Sperrung von Vermögenswerten von etwa 3000 Personen und Unternehmen umfasst, am Dienstag ausläuft. Die Slowakei hat gefordert, die Namen von zwei russischen Oligarchen, Alischer Usmanow und Michail Fridman, von der Sanktionsliste zu streichen. Frankreich hat vorgeschlagen, dass nur der Name Usmanow gestrichen wird, um eine Einigung zu erzielen.
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Herausforderungen in den Verhandlungen
Die meisten Hauptstädte sind nicht bereit, die Namen von Personen von der Sanktionsliste zu streichen, insbesondere angesichts der Tatsache, dass Russland ohne Präzedenzfall Raketen auf zivile Ziele in der Ukraine abfeuert. Ein Diplomat sagte dazu: "Angesichts der zunehmenden hybriden Bedrohungen und der russischen Drohnenangriffe, die nur einen Kilometer von der Grenze zu Polen entfernt stattfinden, ist es schwer zu glauben, dass Frankreich wirklich daran interessiert ist."
Ein weiterer Teil der Verhandlungen betrifft die Frage, ob diese Sanktionen für sechs Monate, was seit 2014 üblich ist, oder für zwölf Monate verlängert werden sollen. Die Slowakei scheint nicht bereit zu sein, eine längere Frist zu unterstützen.
Angesichts dieser Situation ist die Zukunft der Sanktionen ungewiss, und die Diplomaten prüfen verschiedene Optionen, um das Auslaufen dieser Maßnahmen zu verhindern. Diese Sanktionen wurden im Rahmen der Bemühungen der Europäischen Union zur Freundschaft mit der Ukraine und zur Bekämpfung der Aktivitäten Russlands verhängt.
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