Die Federal Reserve (Federal Reserve) hat am Mittwoch einstimmig für die Erhöhung des Zinssatzes zum ersten Mal seit drei Jahren gestimmt und angekündigt, dass die Zinsen möglicherweise noch in diesem Jahr erneut erhöht werden. Diese Maßnahme könnte die empfindliche Beziehung zwischen Präsident Donald Trump und dem neuen Vorsitzenden der Federal Reserve, Kevin Warsh, unter Druck setzen.
Sorge um Inflation und deren Auswirkungen
Die Zentralbank ist zunehmend besorgt, dass die Inflation, die durch steigende Ölpreise und einen Boom in der Investition in künstliche Intelligenz verstärkt wurde, nicht auf dem Weg zurück zu ihrem Ziel von 2 Prozent ist. Diese Entscheidung wurde weniger als sieben Wochen vor den Wahlen getroffen, die das Machtverhältnis im Kongress bestimmen werden. Gleichzeitig erhöhen die Investoren die langfristigen Zinsen auf den höchsten Stand seit zwei Jahrzehnten.
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Folgen der Zinserhöhung
Der Leitzins der Federal Reserve liegt jetzt zwischen 3,75 und 4 Prozent. Der Zinssatzausschuss der Federal Reserve erklärte in einer Mitteilung nach seiner Sitzung: "Die Inflation bleibt hoch" und fügte hinzu: "Die heutige geldpolitische Maßnahme wird helfen, das Ziel von 2 Prozent des Ausschusses zu erreichen." Die Zinserhöhung weist auf die Entschlossenheit der Federal Reserve hin, gegen die Inflation vorzugehen, die seit über fünf Jahren über dem Ziel bleibt.
Während die Wall Street auf die Möglichkeit weiterer Zinserhöhungen in der Zukunft setzt, könnte Präsident Trump von der Maßnahme der Federal Reserve in dieser Woche enttäuscht sein. Trump hat die Federal Reserve wiederholt aufgefordert, die Kreditkosten zu senken, und hatte regelmäßig Konflikte mit dem ehemaligen Vorsitzenden der Zentralbank, Jerome Powell, wegen seines Widerstands in dieser Angelegenheit.
Unter Powells Führung hat die Federal Reserve im vergangenen Jahr jedoch dreimal die Zinsen gesenkt. In den jüngsten vierteljährlichen Wirtschaftsprognosen waren nur zwei der 19 Mitglieder des Ausschusses der Meinung, dass die Zinsen bis zum Ende des Jahres auf dem aktuellen Niveau bleiben sollten. Die meisten Mitglieder sagten voraus, dass die Zinsen ein weiteres Mal erhöht werden müssten, und vier Politiker waren der Meinung, dass eine zweimalige Erhöhung notwendig sein könnte.
Warsh, der wiederholt Kritik an der Art und Weise geübt hat, wie die Federal Reserve zukünftige Maßnahmen kommuniziert, hat keine Prognosen zusammen mit seinen Kollegen abgegeben. Der neue Vorsitzende der Federal Reserve unterstützte jedoch die Entscheidung der Zentralbank, die Kreditkosten zu erhöhen, und diese Maßnahme wurde nach weiteren Bedenken über den Inflationsverlauf getroffen. Die Mitteilung der Federal Reserve wies auf starke Verbraucher hin, die zu den steigenden Preisen beigetragen haben.
Die Mitteilung stellte auch fest: "Während die Unsicherheit aufgrund geopolitischer Entwicklungen hoch ist, bleiben die inländischen Ausgaben dennoch widerstandsfähig."
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