Die deutsche Frauenfußballnationalmannschaft, die sich für die Weltmeisterschaft im kommenden Sommer in Brasilien qualifiziert hat, beendet ihre Jahresplanung mit Freundschaftsspielen gegen Australien am Freitag und Japan am Dienstag. Die Auswahl dieser Gegner wurde absichtlich getroffen.
Vorbereitung auf neue Herausforderungen
Christian Wück, der Trainer Deutschlands, sagte: "Ihr Spielstil unterscheidet sich von dem, was wir in Europa gewohnt sind. Ich möchte mein Team auf diese Herausforderungen vorbereiten." Er fügte hinzu, dass diese Wettbewerbe auf hohem Niveau stattfinden werden und sein Team auf andere Weise herausfordern wird als europäische Teams.
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Wück betonte auch, dass sein Team in den letzten Jahren eine "stabile Basis" geschaffen hat und nun den "nächsten Schritt" in seiner Entwicklung machen muss. Nia Konzer, die Sportdirektorin, sagte: "Wir müssen 100 Prozent unserer Stärken gegen die besten Teams einsetzen, um in den Wettbewerben bestehen zu können."
Chance für Mahmutovic
Während die Diskussion über die Auswahl der Nummer eins im Tor der Frauen-Nationalmannschaft heiß ist, wird Ena Mahmutovic, die 22-jährige Torhüterin von Bayern München, die Gelegenheit haben, in diesen Spielen ihr Können zu zeigen. Die aktuelle Torhüterin, Ann-Katrin Berger, wird aufgrund von Spielen in der Frauen-Nationalmannschaft in diesen Spielen fehlen.
Wück sagte auf der Pressekonferenz vor dem Spiel in Karlsruhe: "Ena hat es verdient, im nächsten Spiel zu spielen. Wir dürfen nicht vergessen, dass sie im letzten WM-Qualifikationsspiel gegen Slowenien ihre Kiste sauber gehalten hat, und ich hoffe, dass sie diese Leistung wiederholen kann."
Mahmutovic äußerte sich zu diesen Spielen: "Ich bin eindeutig glücklich. Ein Spiel gegen ein Team aus einem anderen Kontinent ist immer etwas Besonderes, und ich denke, dass es sehr nützlich sein wird, mich gegen sie zu testen, um auf die Weltmeisterschaft hinzuarbeiten."
Die Geschäftsführerin von Bayern, Bianca Rech, hat kürzlich Mahmutovic als "Zukunft der Nationalmannschaft" bezeichnet und Wück gebeten, sie nicht nur ins Trainingslager einzuladen, sondern ihr auch regelmäßige Spielzeit zu geben. Obwohl Wück der Meinung ist, dass Berger ein wenig besser ist als Mahmutovic, ist er mit der Leistung der jungen Torhüterin zufrieden.
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