Die Kosten für die Vorteile ehemaliger Premierminister Frankreichs werden im Jahr 2026 auf 1,2 Millionen Euro sinken, was eine Reduzierung um 500.000 Euro im Vergleich zum Jahr 2025 darstellt. Diese Änderung wurde durch ein parlamentarisches Dokument erlangt und beendet das Wachstum der Kosten seit 2019.
Gründe für die Kostensenkung
Die Kostensenkung erfolgt aus zwei Hauptgründen. Erstens, der Tod von Lionel Jospin im März und Édouard Balladur im August, deren Kosten im Jahr 2025 260.000 Euro betrugen. Zweitens, die Erlass eines Dekrets von Sébastien Lecornu, das ab dem 1. Januar rückwirkend die Nutzung von Auto und Fahrer für ehemalige Premierminister nach zehn Jahren nach Ende ihrer Amtszeit aufhebt.
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Somit werden Personen wie Dominique de Villepin, François Fillon, Alain Juppé, Laurent Fabius, Jean-Marc Ayrault und Édith Cresson nicht mehr von diesen Vorteilen profitieren. Allerdings hat Édith Cresson diese Vorteile ausnahmsweise behalten können.
Folgen und Prognosen für die Zukunft
Diese Reformen werden der französischen Regierung helfen, mehrere hunderttausend Euro zu sparen. Es wird erwartet, dass die Kosten bis 2027 stabil bleiben. Marie-Christine Dalloz, Abgeordnete, hat darauf hingewiesen, dass die Prognosen für 2027 Kosten nahe denen von 2026 zeigen werden.
Ehemalige Premierminister haben unter anderem Anspruch auf ein spezielles Büro für zehn Jahre nach Ende ihrer Amtszeit. Zudem waren in der Vergangenheit die Vorteile für Auto und Fahrer dauerhaft, was nun eingeschränkt wurde.
Dalloz hat auch darauf hingewiesen, dass es von den betroffenen Personen keinen Willen gibt, diese Vorteile zu reduzieren, und sie die zugewiesenen Budgets vollständig nutzen. Sie plant, mit den neuen Reformen diese beiden Vorteile auf fünf Jahre zu begrenzen, und es wird erwartet, dass im nächsten Jahr etwa 520.000 Euro eingespart werden.
In der Zwischenzeit hat Gabriel Attal, der ehemalige Premierminister, trotz der Kostensenkungen im vergangenen Jahr über 145.000 Euro für Auto und Fahrer ausgegeben. Darüber hinaus hatte Élisabeth Borne, die ehemalige Premierministerin, im Jahr 2025 Kosten von etwa 26.450 Euro.
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