Regierungsvertreter aus verschiedenen Ländern der Europäischen Union treffen sich am Donnerstag in Brüssel, um über die Regulierung globaler Gesetze zur Bekämpfung von Bedrohungen durch neue KI-Modelle zu diskutieren. Dieses Treffen findet vor dem Hintergrund wachsender Bedenken hinsichtlich der Sicherheit von Künstlicher Intelligenz und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft statt.
Überprüfung der Fortschritte in der Künstlichen Intelligenz
Die Europäische Kommission wird in diesem Treffen Aktualisierungen zu den KI-Politiken auf EU- und internationaler Ebene präsentieren. Außerdem wird ein technisches Treffen zur Überprüfung der jüngsten Vorfälle im Bereich der Künstlichen Intelligenz stattfinden. Die Mitglieder des KI-Gremiums, das Vertreter aller Mitgliedstaaten umfasst, kommen regelmäßig zusammen, um die Fortschritte im Bereich des europäischen KI-Rechts zu überwachen.
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Dieses Treffen erfolgt nach wiederholten Aufforderungen führender Unternehmenschefs wie Dario Amodei von Anthropic und Sam Altman von OpenAI, die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz zu verlangsamen. Der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, wies diese Forderungen schnell zurück und bezeichnete die Sicherheitswarnungen zur Künstlichen Intelligenz als "Täuschung" und argumentierte, dass eine Verlangsamung der Entwicklung China ermöglichen würde, in diesem Bereich die Oberhand zu gewinnen.
Globale Zusammenarbeit im Bereich Künstliche Intelligenz
Die europäischen Diskussionen über globale Zusammenarbeit werden sich auf die Arbeiten der Gruppe der Sieben (G7), der Gruppe der Zwanzig (G20) und der Vereinten Nationen konzentrieren. Ein Diplomat erklärte, dass diese Gespräche dazu beitragen könnten, globale Standards für Künstliche Intelligenz festzulegen.
Während die Europäische Kommission nach der Schaffung globaler Gesetze für Künstliche Intelligenz und internationaler Kooperationen strebt, hat Hanna Virkounen, die stellvertretende Exekutivdirektorin der Europäischen Kommission im Bereich Technologie-Governance, kürzlich diese Gesetze gefordert. Sie wies auch darauf hin, dass die Europäische Union ein Gesetz zur Bewertung und Minderung von Risiken im Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz hat, dies jedoch nicht auf globaler Ebene zutrifft.
Brando Benfii, der Hauptvertreter des Europäischen Parlaments im Bereich Künstliche Intelligenz, forderte am Dienstag die Europäische Kommission auf, sich für eine globale Zusammenarbeit im Bereich Künstliche Intelligenz einzusetzen. Er betonte, dass es einen Bedarf an internationaler Zusammenarbeit gibt und hob die Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten und China hervor.
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