Die Polizei Deutschlands hat mit der Untersuchung des Kapitäns des Kreuzfahrtschiffs Mein Schiff 3 nach der Kollision dieses Schiffs mit zwei Containerschiffen im Hafen von Bremerhaven begonnen. Dieser Vorfall führte zu Millionenschäden und zur Stornierung einer 20-tägigen Reise zu den Kanarischen Inseln.
Details zur Kollision
Berichten zufolge ereignete sich die Kollision, als das Kreuzfahrtschiff versuchte, den Hafen am Sonntagabend zu verlassen. Das Kreuzfahrtschiff, das 2.428 Passagiere und 922 Besatzungsmitglieder an Bord hatte, wurde aufgrund starker Winde in Richtung der beiden Containerschiffe gedrängt, die im Hafen vor Anker lagen. Glücklicherweise wurde bei diesem Vorfall niemand verletzt und keines der Schiffe erlitt Wasserschaden.
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Dennoch wurde das größere Containerschiff erheblich beschädigt, und mehrere Meter seiner linken Seite wurden aufgerissen. Das kleinere Schiff erlitt ebenfalls leichte Schäden. Das Kreuzfahrtschiff hat ebenfalls erhebliche Schäden erlitten, und Bilder der Schäden an den Rettungsbooten und der Kommandobrücke wurden veröffentlicht.
Folgen und weitere Maßnahmen
Alle Schäden lagen einige Meter über der Wasserlinie, und das Kreuzfahrtschiff kehrte nach der Kollision zum Kreuzfahrtterminal zurück. Technische Experten besuchten das Schiff sofort nach dem Vorfall und erklärten, dass Reparaturen in einem Schiffbauunternehmen notwendig seien. Die Reederei TUI Cruises bezeichnete die Entscheidung, die Reise zu den Kanarischen Inseln abzusagen, als "die einzige verantwortungsvolle Entscheidung" und betonte die Wichtigkeit der Sicherheit der Passagiere und der Besatzung.
Die Passagiere durften zunächst an Bord bleiben, während die Reederei Hilfe organisierte. Der Status anderer Reisen, die für dieses Jahr geplant waren, ist jedoch noch unklar. Laut Polizei hatte die ursprüngliche Kollision keine Auswirkungen auf den Verkehr im anderen Hafen, und die Ermittlungen dauern an.
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