Die rechtsextreme Partei Deutschlands, Alternative für Deutschland (AfD), wurde bei den Wahlen im Bundesland Sachsen-Anhalt, die am 6. September stattfanden, mit fast 44 Prozent der Stimmen als stärkste Partei anerkannt. Diese Partei war deutlich von der absoluten Mehrheit im neuen Landtag entfernt und konnte daher nicht allein regieren.
Extremistische Haltung und Unwilligkeit zur Kompromissbildung
Die AfD hat von Anfang an ihre Absicht erklärt, allein zu regieren. Diese Partei ist der Meinung, dass sie zur vollständigen Umsetzung ihrer Programme, einschließlich verpflichtender Arbeitsprogramme für Flüchtlinge und Bürgerüberwachung in Fragen der Migration, Kompromisse mit Koalitionspartnern vermeiden muss.
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Während Deutschland darüber nachdachte, ob eine "Feuerwand" gegen die AfD ein geeigneter Weg zur Wahrung der Demokratie ist, hat diese Partei bereits lange ihre eigene Mauer errichtet. Die Extremisten beleidigen ihre politischen Gegner und bezeichnen sie als "Kartellparteien" und stellen sie in gewisser Weise auf eine Stufe mit kriminellen Organisationen.
Innere Spannungen und aggressive Verhaltensweisen
Teresa Hausmann von der Universität Potsdam sagt, dass die AfD andere Parteien als Teil einer politischen Elite sieht, mit der man sich auseinandersetzen muss. In der Wahlnacht nahm Ulrich Siegmund, der Spitzenkandidat der AfD, eine etwas gemäßigtere Tonlage an und streckte seine Hand in Richtung aller politischen Kräfte aus, die bereit sind, grundlegende Veränderungen herbeizuführen, betonte jedoch später, dass es von seiner Seite keine Kompromisse geben werde.
Dieser Ansatz wird in der AfD als Zeichen von Schwäche oder Verrat an den Prinzipien angesehen. Nach dem Wahlsieg griff Alice Weidel, die Co-Vorsitzende der AfD, die Christlich Demokratische Union (CDU) scharf an und beschuldigte sie, nicht in der Lage zu sein, bei den Bundestagswahlen zu gewinnen. Dies geschieht, während die CDU als einer der großen Verlierer der Wahlen in Sachsen-Anhalt gilt.
Die AfD strebt derzeit an, Wähler zu gewinnen, die von anderen Parteien enttäuscht sind, und versucht, an die Macht zu gelangen. Gleichzeitig verwendet diese Partei zunehmend eine scharfe und aggressive Sprache und wird von Sicherheitsbehörden als "bestätigte rechtsextreme Organisation" eingestuft.
Derzeit ist der einzige echte Partner der AfD die Koalition Sahra Wagenknecht (BSW), die kürzlich in den Landtag von Sachsen-Anhalt eingezogen ist. Diese Partei sucht ebenfalls die Zusammenarbeit mit der AfD, aber die Extremisten haben schnell auch diese Partei angegriffen und deren Stabilität in der Regierungszusammenarbeit in Frage gestellt.
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