Die Unterstützung der Amerikaner für globale Zusammenarbeit hat zugenommen
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Die Unterstützung der Amerikaner für globale Zusammenarbeit hat zugenommen

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Amerikaner unterstützen zunehmend die Zusammenarbeit mit anderen Ländern zur Lösung globaler Herausforderungen. Laut einer globalen Umfrage, die im September 2025 durchgeführt wurde, sind 61 Prozent der amerikanischen Befragten der Meinung, dass ihr Land mit anderen zusammenarbeiten sollte, selbst wenn dies bedeutet, dass man bei einigen nationalen Interessen Kompromisse eingehen muss. Nur 16 Prozent der Befragten waren dieser Meinung entgegen.

Veränderung in der öffentlichen Meinung

Die Unterstützung für internationale Zusammenarbeit unter den Amerikanern ist im Jahr 2026 ebenfalls gestiegen und hat 65 Prozent erreicht. In diesem Jahr wurden 35.000 Personen aus 34 untersuchten Ländern befragt, was die zunehmende Bereitschaft der Amerikaner zur globalen Zusammenarbeit zeigt. Während nur 14 Prozent von ihnen gegen Zusammenarbeit waren, zeigt diese Veränderung in der öffentlichen Meinung eine Abkehr von der Idee 'Amerika zuerst', die während der Präsidentschaft von Donald Trump prominent war.

Vertrauen in die Vereinten Nationen

Trotz der heftigen Kritik von Präsident Trump an den Vereinten Nationen haben 62 Prozent der Amerikaner Vertrauen in diese Institution, was im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg von 8 Prozent darstellt. In diesem Zusammenhang äußerten fast die Hälfte der Befragten, nämlich 46 Prozent, Zufriedenheit mit der Führungsrolle der Vereinten Nationen auf der globalen Bühne. Diese Zahlen zeigen, dass die Bereitschaft zur Zusammenarbeit und das Vertrauen in internationale Institutionen unter den Amerikanern zunimmt.

Mit dem Anstieg globaler Instabilität und zunehmenden Spannungen fordern Amerikaner zunehmend Zusammenarbeit, um Kriege und Konflikte zu verhindern. In einer aktuellen Umfrage bezeichneten 40 Prozent der Amerikaner die Verhinderung von Kriegen und Konflikten als eine ihrer Hauptprioritäten.

Folgen für die globale Führung der USA

Die Botschaft an Präsident Trump ist klar: Die Mehrheit der Amerikaner fordert multilaterales Handeln in einer neuen Ära mit einer multipolaren Struktur. Diese Umfrage zeigte auch, dass 53 Prozent der Amerikaner von ihrem Präsidenten erwarten, dass er diese Prinzipien der Zusammenarbeit öffentlich unterstützt. Diese Ergebnisse zeigen, dass die USA weiterhin an den gemeinsamen Werten festhalten, die sie mit der Welt verbinden.

Doch mit der zunehmenden Unterstützung der Amerikaner für die Zusammenarbeit mit anderen Ländern ist die Bereitschaft anderer Länder zur Zusammenarbeit mit den USA ins Wanken geraten. Nur 39 Prozent der globalen Befragten sind mit der Führungsrolle der USA auf der globalen Bühne zufrieden, und 34 Prozent von ihnen betrachten die USA als Bedrohung für ihre Länder. Laut dieser Umfrage haben andere Länder wie Kanada, Japan und Australien als potenzielle globale Führer an Bedeutung gewonnen.

Die USA können ihre Soft Power zurückgewinnen. Die Umfrageergebnisse zeigen, dass immer noch 55 Prozent der Amerikaner glauben, dass ihre Gemeinschaft in Krisenzeiten zusammensteht, und 76 Prozent von ihnen sind der Meinung, dass man eine bessere Zukunft für kommende Generationen schaffen kann. Diese positiven Gedanken könnten den USA helfen, die globale Führung, die in dieser turbulenten Zeit benötigt wird, wieder zu übernehmen.

Quelle: time.com