Dmitri Muratow, Nobelpreisträger für Frieden und berühmter russischer Journalist, sprach heute in einer seltenen Rede in Washington über die Menschenrechtslage und die Meinungsfreiheit in Russland sowie über den internationalen Druck auf Wladimir Putin. Muratow, der selbst im Jahr 2022 angegriffen wurde und mit ernsthaften Herausforderungen in seinem Beruf konfrontiert ist, sagte den Anwesenden, dass man nur durch Solidarität und gemeinsames Handeln die bestehenden Probleme überwinden könne.
Persönliche Erfahrungen von Muratow
Murataw verwies während seiner Rede auf seine persönlichen Erfahrungen und erzählte den Anwesenden, wie er nicht nur seine Kollegen, die unter Druck stehen, sondern auch Freunde, von denen einige ermordet wurden, verloren hat. Er wies auch auf die Schließung seiner Zeitung aufgrund des Drucks der Regierung hin und sagte: "Wir leben in einer Zeit, in der die Wahrheit leicht verloren geht."
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Druck auf Politiker und die internationale Gemeinschaft
Murataw betonte auch die Bedeutung des Handelns der internationalen Gemeinschaft im Angesicht der Repressionen durch Putin und forderte Unterstützung für die Demokraten in Russland. Er erklärte, dass demokratische Länder ernsthaft und effektiv Druck auf Russland ausüben sollten, um die Menschenrechtslage und die Meinungsfreiheit zu verbessern. Er sagte den Anwesenden: "Wenn wir nichts unternehmen, wird uns die Geschichte vergessen."
Am Ende forderte Muratow die Anwesenden auf, den Kampf für Freiheit und Gerechtigkeit fortzusetzen, und betonte, dass nichts die Kraft einer vereinten Gesellschaft aufhalten könne. Mit Hoffnung auf die Zukunft forderte er alle auf, gegen Unterdrückung und Repression nicht zu schweigen und die Nutzer sozialer Medien sowie Menschenrechtsaktivisten in Russland zu unterstützen.
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