Elisabeth Thund Ringkvist ist die mächtigste Frau Schwedens
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Elisabeth Thund Ringkvist ist die mächtigste Frau Schwedens

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Elisabeth Thund Ringkvist hat sich als Vorsitzende der kleinen liberalen Zentrumspartei bei den jüngsten Wahlen in Schweden zu einer der einflussreichsten Persönlichkeiten entwickelt. Diese Wahlen fanden in einem engen Wettkampf zwischen den Ministerpräsidenten-Kandidaten statt, und es wird erwartet, dass das neue Parlament nahezu gleichmäßig zwischen der linken und der rechten Seite aufgeteilt wird.

Schlüsselrolle bei der Regierungsbildung

Die Zentrumspartei, die voraussichtlich 25 Sitze von 349 im Parlament gewinnen wird, könnte eine entscheidende Rolle bei der Bildung der zukünftigen Regierung spielen. Diese zusätzlichen Stimmen werden für jeden der Hauptkonkurrenten um das Ministerpräsidentenamt, nämlich Magdalena Andersson (Vorsitzende der Sozialdemokratischen Partei) und Ulf Kristersson (Vorsitzender der Moderaten Partei), von Wert sein.

Thund Ringkvist war bisher in der Opposition und wird wahrscheinlich ihren ersten Schritt in der Zusammenarbeit mit Andersson und der linken Gruppe machen. Sie hat jedoch klar erklärt, dass sie nicht zulassen möchte, dass extremistische Politiker von links oder rechts den Mainstream der Politik beeinflussen.

Klare Positionen und deren Auswirkungen

Thund Ringkvist sagte in der Wahlnacht: „Wir sind bereit, mit anderen eine Regierung zu bilden“, warnte jedoch, dass „die Ränder nicht die Regierung dominieren sollten“. Sie hat eine Zusammenarbeit mit der schwedischen Demokratischen Partei, die stark gegen Einwanderung ist, abgelehnt und ebenso ist eine Zusammenarbeit mit der linken Partei, die aus den Kommunisten hervorgegangen ist, für sie nicht akzeptabel.

Da die Wahlen weiterhin Stimmen zählen und die endgültigen Ergebnisse bis Mittwoch nicht bekannt gegeben werden, hat Thund Ringkvist ihre Position noch nicht vollständig klargestellt. Das Parlament wird auch bis zum 29. September nicht zusammentreten, um über den Ministerpräsidenten abzustimmen.

Dennoch muss sie zur richtigen Zeit wählen. In der Zwischenzeit gibt es viele rote Linien zwischen den acht verschiedenen Parteien, und letztendlich finden die Führer normalerweise neue Wege, um zu einer Einigung zu gelangen. Wenn sie sich nicht einigen können, könnte Schweden keine neue Regierung erhalten.

Quelle: politico.eu