EU-Führer betonten die Einheit gegen den russischen Angriff auf den Zug
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EU-Führer betonten die Einheit gegen den russischen Angriff auf den Zug

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Die EU-Führer betonten nach dem Angriff einer russischen Drohne auf einen Passagierzug an der Grenze zwischen der Ukraine und Polen die Notwendigkeit der Einheit und der verstärkten Unterstützung für Kiew. Der Angriff ereignete sich in der Region Wolyn, etwa zwei Kilometer von der polnischen Grenze entfernt, während ein diplomatischer Zug mit Boris Johnson, dem ehemaligen Premierminister Großbritanniens, und anderen europäischen Diplomaten an diesem Bahnhof Halt machte.

Russische Angriffe und Reaktionen der EU

Kaja Kallas, die Außenbeauftragte der EU, beschrieb den Angriff als Versuch Moskaus, westliche Länder von der Unterstützung der Ukraine abzuschrecken. Sie sagte: "Dieser Angriff dient eindeutig dazu, westliche Länder davon abzuhalten, die Ukraine zu unterstützen und in dieses Land zu reisen, um ihre Unterstützung zu zeigen." Kallas fügte hinzu, dass das Gegenteil getan werden müsse, um zu zeigen, dass Europa an der Seite der Ukraine steht.

Petri Orpo, der Premierminister Finnlands, der ebenfalls an der Arktis-Strategie-Konferenz teilnahm, bezeichnete den Angriff als Zeichen einer zunehmenden Aggression Russlands und forderte eine verstärkte Unterstützung für Kiew sowie schärfere Sanktionen gegen Moskau. Er fügte hinzu: "Das bedeutet, dass wir der Ukraine mehr denn je helfen und weitere politische Maßnahmen und Sanktionen gegen Russland ergreifen müssen."

Herausforderungen Russlands und seine langfristigen Ziele

Gitanas Nausėda, der Präsident Litauens, sagte, dass dieser Angriff die Herausforderung Russlands für ganz Europa darstellt. Er stellte fest: "Wir sollten nicht über bestimmte geografische Gebiete sprechen, denn das Ziel Russlands geht weit darüber hinaus: die Prüfung der Rechtsstaatlichkeit, unseres Lebensstils und der Demokratie."

Jean-Noël Barrot, der französische Außenminister, wies ebenfalls darauf hin, dass das Ziel dieses Angriffs darin besteht, die Europäer einzuschüchtern und Spaltungen zwischen ihnen zu schaffen. Er erklärte, dass Wladimir Putin in den letzten fünf Jahren den Druck auf die EU und die NATO erhöht hat und genau weiß, dass unsere Stärke in unserer Einheit liegt.

Einige andere Beamte wiesen ebenfalls darauf hin, dass auf die Provokationen Russlands nicht reagiert werden sollte. Boris Pistorius, der deutsche Außenminister, forderte zur Vorsicht auf und sagte: "Drohnen, die sich Zügen nähern, sollten ernst genommen werden, aber wir sollten nicht in Richtung einer Eskalation der Spannungen gehen."

In der Zwischenzeit äußerte Dmytro Kuleba, der Außenminister der Ukraine, seine Besorgnis über diesen Angriff und sagte, dass Putin die Ukraine praktisch im Krieg gegen Europa sieht. Er fügte hinzu: "Der Terror von Putin steht tatsächlich vor der Tür der EU und der NATO."

Quelle: dw.com