EU-Führer: Europa muss seine Ausgaben besser verwalten
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EU-Führer: Europa muss seine Ausgaben besser verwalten

منبع تصویر: politico.eu

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Meta Frederiksen, die Premierministerin von Dänemark, Friedrich Merz, der Bundeskanzler von Deutschland, Rob Jetten, der Premierminister der Niederlande, Christian Stöcker, der Bundeskanzler von Österreich, und Petteri Orpo, der Premierminister von Finnland, betonten in einer gemeinsamen Erklärung, dass Europa in der gegenwärtigen gefährlichen und unvorhersehbaren Welt mutige Entscheidungen treffen muss. Sie erklärten, dass Europa unter realen finanziellen Einschränkungen seine neuen Prioritäten nicht nur durch Hinzufügen zu den vorherigen Prioritäten sichern kann und Entscheidungen treffen muss.

Betonung der politischen Prioritäten im Haushalt

Die EU-Führer wiesen darauf hin, dass der zukünftige Haushalt weit mehr als nur eine finanzielle Angelegenheit ist und mit politischen Prioritäten zusammenhängt. Der zukünftige mehrjährige Finanzrahmen wird bestimmen, wie die gemeinsamen Ressourcen Europas im nächsten Jahrzehnt ausgegeben werden. Sie stellten klar, dass Haushalte der Ort sind, an dem politische Prioritäten zur Realität werden, und die Haushaltszuweisungen zeigen, was die Regierungen tatsächlich priorisieren.

Notwendigkeit mutiger Entscheidungen angesichts der Herausforderungen

Die Führer erinnerten daran, dass Europa wettbewerbsfähiger, unabhängiger und besser in der Lage sein muss, sich selbst zu verteidigen. Der aktuelle Finanzrahmen kann nicht der Ausgangspunkt sein, da er zu sehr auf Subventionen und Transfers fokussiert ist und wenig Raum für gemeinsame Investitionen in Sicherheit und Verteidigung, Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und Bekämpfung illegaler Migration lässt. Die EU-Führer betonten, dass der zukünftige Haushalt ein Test für das Verständnis der Botschaft des Berichts von Mario Draghi über die Wettbewerbsfähigkeit Europas sein wird und zeigen wird, ob die Versprechen gemeinsamer Investitionen real sind oder nur ein Schlagwort.

Sie wiesen auch darauf hin, dass während fast alle EU-Mitgliedstaaten versuchen, ihre öffentlichen Finanzen zu verbessern, das Versäumnis anderer Länder besorgniserregender sein sollte. Ohne gesunde öffentliche Finanzen wird es keine europäische Souveränität geben. Die Führer erklärten, dass eine Gruppe von Nettozahlerländern, die sich kürzlich in Berlin versammelt hat, fast 40 Prozent der Finanzierung des EU-Haushalts trägt und etwa 70 Prozent der bilateralen Unterstützung der Mitgliedstaaten für die Ukraine bereitstellt.

Die Führer betonten auch, dass der von der Europäischen Kommission vorgeschlagene Anstieg um 60 Prozent weder wirtschaftlich noch politisch realistisch ist und dass angesichts der besorgniserregenden öffentlichen Finanzen in mehreren Mitgliedstaaten dieser Vorschlag ausgewogene Anpassungen erfordert. Sie wiesen auch darauf hin, dass die fehlende Erhöhung der Mitarbeiterzahl in den Institutionen der EU ebenfalls berücksichtigt werden sollte.

Schließlich betonten die EU-Führer, dass der Respekt vor gemeinsamen Werten und der Rechtsstaatlichkeit notwendige Voraussetzungen für jede Art von europäischer Finanzierung sind. Veränderungen in den gemeinsamen Prioritäten und globalen Veränderungen erfordern ebenfalls eine Anpassung des gemeinsamen Haushalts, um ein starkes und zukunftsfähiges Europa zu schaffen.

Quelle: politico.eu