Der Krieg zwischen Iran und den USA, der mit der Vorhersage von Donald Trump begann, dass er in vier bis fünf Wochen enden würde, ist nun in den siebten Monat eingetreten und es gibt keine Anzeichen für ein Ende. Die Spannungen im Persischen Golf haben sich mit der Wiederaufnahme der Angriffe zwischen Washington und Teheran verschärft, und die weltwirtschaftliche Lage ist betroffen.
Angriffe auf Tanker und deren Auswirkungen auf den Ölmarkt
Die Angriffe auf Tanker in den Gewässern der Straße von Hormuz, einem lebenswichtigen Handelsweg, haben den Ölpreis auf über 100 Dollar pro Barrel steigen lassen. Vor Beginn des Krieges am 28. Februar passierten etwa ein Fünftel der weltweiten Ölproduktion diese Straße. Jetzt ist der Schiffsverkehr aufgrund militärischer Spannungen und Maßnahmen Irans stark gestört.
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Vorrücken der Huthis und deren Einfluss auf die regionale Macht Irans
Neben diesen Problemen hat das Vorrücken der von Iran unterstützten Huthis im Jemen und die Eroberung der strategischen Insel Perim erheblichen Einfluss auf das Machtgleichgewicht in der Region. Diese Entwicklungen haben den Druck auf den Ölmarkt erhöht und zu weiterer Instabilität in der Region geführt.
Laut Experten ermöglicht die Ausweitung des Einflusses der Huthis im Roten Meer Iran, in seinem Krieg gegen die USA mehr Vorteile zu erlangen. Dies übt zusätzlichen Druck auf die Vereinigten Staaten und deren Verbündete aus, die sich auf alternative Routen zur Güterübertragung verlassen haben.
Diplomatische Bemühungen und die Zukunft der Friedensverhandlungen
Die diplomatischen Bemühungen im Nahen Osten sind gescheitert, und die Golfstaaten, viele von ihnen Gastgeber amerikanischer Militärbasen, haben ein wichtiges Treffen mit Teheran über die Wiedereröffnung der Straße von Hormuz verschoben. Trotz des Drucks, einen Weg zu finden, um den Krieg zu beenden, sind bedeutende Verhandlungen zwischen den USA und Iran weiterhin ausgesetzt.
Die Trump-Regierung hat erklärt, dass sie bereit ist, erneut Verhandlungen mit Teheran aufzunehmen, jedoch steht ihre Position im Widerspruch zu früheren Äußerungen, in denen sie sagte, sie wolle Iran nicht unter Druck setzen, um an den Verhandlungstisch zu kommen. Er hat auch prognostiziert, dass der Krieg möglicherweise unmittelbar nach den Zwischenwahlen im November enden könnte.
Insgesamt ist der Krieg mit Iran und seine wirtschaftlichen Auswirkungen äußerst unerfreulich, und die Amerikaner sehen sich hohen Energiekosten gegenüber. Laut neuen Analysen hat dieser Krieg die US-Regierung etwa 38 Milliarden Dollar gekostet und zur Inflation beigetragen.
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