Friedrich Merz hat seine Reise nach New York aufgrund innerer Drucke abgesagt
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Friedrich Merz hat seine Reise nach New York aufgrund innerer Drucke abgesagt

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Friedrich Merz, der Bundeskanzler Deutschlands, hat bekannt gegeben, dass er seine Reise nach New York am kommenden Dienstag zur Teilnahme an der Generalversammlung der Vereinten Nationen abgesagt hat. Diese Entscheidung wurde unter dem Druck intensiver Diskussionen über die politische Zukunft von Merz und die Möglichkeit eines Führungswechsels in Deutschland nach den Wahlen am Sonntag in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin getroffen, bei denen erwartet wird, dass seine Partei schwach abschneidet.

Gründe für die Absage der Reise

Ein deutscher Beamter, der mit den Planungen des Kanzlers vertraut ist, erklärte: „Entgegen den ursprünglichen Planungen wird der Kanzler nicht nach New York reisen, da seine Anwesenheit in Berlin notwendig ist.“ Merz sollte am 22. September, zwei Tage nach den Wahlen, nach New York fliegen, um dort den Kissinger-Kunstpreis von der amerikanischen Akademie in Berlin entgegenzunehmen und eine Rede in der Generalversammlung der Vereinten Nationen zu halten. Die nächste Woche wird als eine Woche mit hohem Niveau der Vereinten Nationen anerkannt, in der viele Staats- und Regierungschefs in der Generalversammlung sprechen und wichtige Sitzungen stattfinden werden.

Politische Konsequenzen für Merz

Anzeichen für eine mögliche Absage der Reise des Kanzlers hatten sich in den letzten Tagen allmählich gezeigt. Zunächst wurde Merz' Anwesenheit bei der Verleihung des „Kissinger-Preises“ abgesagt, damit er an der Sitzung der Parlamentsgruppe am 22. September teilnehmen kann. Bei dieser Sitzung werden viele kritische Stimmen erwartet, insbesondere wenn, wie befürchtet, die Christlich Demokratische Union von Merz in Mecklenburg-Vorpommern schlecht abschneidet. In einer Situation, in der Merz mit seiner größten Krise als Kanzler konfrontiert ist, wäre eine Auslandsreise zur Entgegennahme eines Preises sozial unangemessen.

Die vollständige Absage dieser Reise zeigt, dass selbst das Büro des Kanzlers stark auf die innere politische Krise und die Notwendigkeit, sich mit der Zukunft der Regierung und ihrer Führung zu befassen, achtet. Anstelle von Merz wird Johann Wadephul, der Außenminister, Deutschland in der Generalversammlung der Vereinten Nationen vertreten. Merz wurde auch im vergangenen Jahr von Wadephul in der Generalversammlung der Vereinten Nationen vertreten.

Quelle: politico.eu