Manchester City wurde in 114 von 115 finanziellen Anklagen verurteilt
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Manchester City wurde in 114 von 115 finanziellen Anklagen verurteilt

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Manchester City wurde in 114 von 115 Anklagen wegen Verstoßes gegen finanzielle Vorschriften verurteilt. Diese Anklagen beziehen sich auf einen Zeitraum zwischen 2009 und 2018 und umfassen Punkte wie finanzielle Berichterstattung, Offenlegung von Zahlungen an Spieler und Trainer sowie mangelnde Zusammenarbeit mit Ermittlungen.

Details zu den finanziellen Anklagen

Dieser Fall begann im Februar 2023 und die Überprüfung fand im Jahr 2024 statt. Das Urteil wurde am 25. September 2026 verkündet. Während Manchester City alle Anklagen zurückgewiesen hat und behauptet, dass ihr Fall auf "starken und unwiderlegbaren Beweisen" basiert, hat die Premier League noch nicht auf diese Nachricht reagiert.

City, das tatsächlich im Besitz der herrschenden Familie der Vereinigten Arabischen Emirate ist, wurde in 114 von 115 finanziellen Anklagen verurteilt. Diese Anklagen umfassen Verstöße gegen die finanziellen Vorschriften der UEFA und der Premier League sowie mangelnde Zusammenarbeit mit Ermittlungen.

Folgen für die Premier League und den deutschen Fußball

Im Jahr 2026 erhielt Chelsea eine Geldstrafe von 11,6 Millionen Euro wegen Verstoßes gegen Vorschriften im Zusammenhang mit Zahlungen an Vertreter und wurde für zwei Transferfenster von der Registrierung neuer Spieler ausgeschlossen. Währenddessen sieht sich City der Gefahr von Geldstrafen, Punktabzügen oder sogar dem Ausschluss von Meisterschaften gegenüber.

Der deutsche Fußball ist ebenfalls nicht von dieser Regelung ausgenommen und hat in der Vergangenheit finanzielle Skandale erlebt. Dennoch ist die Struktur des deutschen Fußballs so gestaltet, dass sie systematische Korruption verhindert. Die 50+1-Regel, die seit 1999 in Kraft ist, ermöglicht es den Vereinen, mehr Kontrolle über ihre Finanzen zu haben und den Einfluss ausländischer Investoren zu verhindern.

Diese Regel erlaubt es den Fans auch, als aktive Mitglieder der Vereine an Entscheidungen teilzunehmen. Einige Kritiker argumentieren jedoch, dass diese Regel dazu führt, dass deutsche Vereine im Vergleich zur Premier League, die finanziell stärker investiert, in einer benachteiligten Position sind.

Schließlich könnte die Entscheidung über die Strafe für Manchester City erhebliche Auswirkungen auf die Premier League haben und möglicherweise zu einem Anstieg der Forderungen führen, ähnliche Modelle wie die 50+1-Regel in England umzusetzen. Viele Fußballfans in England sind besorgt über den Einfluss ausländischer Investoren und die damit verbundenen Risiken.

Quelle: dw.com