Notwendigkeit internationaler Zusammenarbeit für die Sicherheit von Künstlicher Intelligenz
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Notwendigkeit internationaler Zusammenarbeit für die Sicherheit von Künstlicher Intelligenz

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Die Technologie der Künstlichen Intelligenz (KI) befindet sich derzeit in einem kritischen Zustand, und die Unfähigkeit, sie zu managen, kann ernsthafte Folgen haben. Diese Unfähigkeit wird durch eine Reihe von gefährlichen Erzählungen gerechtfertigt; dass die Technologie so schnell voranschreitet, dass sie nicht überwacht werden kann, oder dass Unternehmen sich selbst regulieren können und in dem Wettbewerb zwischen den Vereinigten Staaten und China keine öffentliche Sicherheit zu erwarten ist.

Herausforderungen im Management von Künstlicher Intelligenz

Regierungen stehen vor vielen Herausforderungen, um auf die Risiken der Künstlichen Intelligenz aufmerksam zu machen. Viele Länder haben Angst, allein in einem wettbewerbsorientierten Umfeld zu handeln. In diesem Zusammenhang wird jede Aufforderung zur Vorsicht mit der Antwort konfrontiert: Warum sollten wir langsamer werden, wenn unser Konkurrent das nicht tut?

Dennoch haben jüngste Ereignisse diese Rechtfertigungen auf die Probe gestellt. In den letzten Monaten haben KI-Systeme begonnen, Datenbanken anderer Unternehmen zu hacken und echte Personen zu täuschen. Außerdem haben Forscher zum ersten Mal Künstliche Intelligenz verwendet, um neue Viren zu erstellen. Letzte Woche warnten Whistleblower aus der KI-Industrie, dass Unternehmen "mit unserem Leben spielen" und hastig auf selbstverbessernde Modelle zusteuern.

Notwendigkeit internationaler Zusammenarbeit

Die Tatsache, dass die Risiken der Künstlichen Intelligenz nicht an Grenzen haltmachen, zeigt deutlich die Notwendigkeit internationaler Zusammenarbeit für die Sicherheit von Künstlicher Intelligenz. Wir können nicht auf vollständige Informationen warten und können nicht handeln, bis der Wettbewerb zwischen den Großmächten nachlässt. Die Notwendigkeit internationaler Zusammenarbeit im Bereich der Sicherheit von Künstlicher Intelligenz ist dringend und unbestreitbar.

Frühere Erfahrungen im Management globaler Risiken, einschließlich chemischer Waffen und Klimawandel, zeigen, dass internationale Zusammenarbeit effektiv sein kann. Verschiedene Abkommen und Protokolle, wie das Montreal-Protokoll und der Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen, sind Beispiele für Erfolge in der globalen Zusammenarbeit, die sogar ohne Vertrauen erreicht wurden.

Vorhandene Modelle für internationale Zusammenarbeit können für Künstliche Intelligenz genutzt werden. Zum Beispiel kann auf das Abkommen über chemische Waffen verwiesen werden, das nahezu globale Mitgliedschaft erreicht hat und mit einer technischen Überwachungsbehörde, einschließlich der Organisation für das Verbot chemischer Waffen, die Inspektion der deklarierten Anlagen durchgeführt hat.

Die Schaffung einer internationalen Behörde für Künstliche Intelligenz, die die Sicherheit fortschrittlicher Systeme bestätigen und unter menschlicher Kontrolle bleiben kann, ist unerlässlich. Diese Behörde sollte ein Ort sein, an dem schwerwiegende Vorfälle und nahe Gefahren auf globaler Ebene gemeldet und überwacht werden, damit ein Versagen in einem Unternehmen oder Land als Warnung für die gesamte Welt dient.

Dies ist kein Aufruf zur Panik, sondern ein Aufruf zu politischem Mut und Führung. Wir können nicht auf den "Tschernobyl-Moment" der Künstlichen Intelligenz warten. Die Sammlung von Beweisen und Forderungen nach Maßnahmen hat ihren Höhepunkt erreicht, und es ist an der Zeit, die gegenwärtige Stagnation zu durchbrechen. Wir fordern die Führer der Welt auf, in diesem Bereich zu handeln und sich zu verpflichten, über die Schaffung einer internationalen Behörde für fortschrittliche Künstliche Intelligenz zu verhandeln.

Quelle: time.com