OpenAI fordert verbindliche Vorschriften für Künstliche Intelligenz in Großbritannien
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OpenAI fordert verbindliche Vorschriften für Künstliche Intelligenz in Großbritannien

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OpenAI hat die Einführung verbindlicher Vorschriften für Entwickler von Künstlicher Intelligenz in Großbritannien gefordert. Tom Duff Gordon, der Politikanalyst des Unternehmens in der EMEA-Region, sagte in einem Interview: "Großbritannien muss jetzt handeln, um ein stärkeres Regelwerk für die Sicherheit zu schaffen."

Notwendigkeit neuer Vorschriften

Duff Gordon erklärte, dass OpenAI in der Lage sei, ein Gesetz zu unterstützen, das grundlegende und dauerhafte Anforderungen für fortschrittliche Künstliche Intelligenz schafft. Er riet der Regierung von Andy Burnham, diese politische Gelegenheit zu nutzen und nach neuen Vorschriften zu streben.

Die Labour-Regierung steht unter zunehmendem Druck von Gesetzgebern, sich mit den Risiken von Künstlicher Intelligenz auseinanderzusetzen. Dieser Druck nahm zu, nachdem Sicherheitsvorfälle von führenden Unternehmen in diesem Bereich offengelegt wurden. In der vergangenen Woche trat ein Forscher des KI-Unternehmens Anthropic zurück und beschuldigte das Unternehmen und OpenAI, mit "unserem Leben zu spielen".

Konflikte und Herausforderungen

Im Wahlprogramm 2024 hat sich die Labour-Partei verpflichtet, "verbindliche Vorschriften für eine begrenzte Anzahl von Unternehmen, die die leistungsstärksten KI-Modelle entwickeln", einzuführen, jedoch von der Idee umfassender Vorschriften Abstand genommen und sich auf sektorspezifische Regelungen und Sicherheitsprüfungen durch freiwillige Kooperationen mit KI-Unternehmen verlassen.

Duff Gordon betonte, dass jedes Gesetz sich auf die ernsthaften Risiken im Zusammenhang mit nationaler und cyber Sicherheit konzentrieren und unabhängige Tests der Modelle durch Dritte einschließen sollte. Er hob auch die Notwendigkeit hervor, besondere Aufmerksamkeit auf Cyber-Sicherheit sowie auf Anforderungen an die Überwachung und Berichterstattung von Sicherheitsvorfällen zu legen.

Er fügte hinzu, dass diese Vorschriften Standards für die Testung von Modellen vor ihrer Veröffentlichung festlegen sollten und so gestaltet sein müssten, dass sie für "internationale Synergien" geeignet sind.

Duff Gordon äußerte, dass die Sicherheit von Künstlicher Intelligenz wahrscheinlich auf der Agenda zukünftiger Treffen zwischen dem Präsidenten der Vereinigten Staaten und dem Führer Chinas stehen wird, und dass dies ein sehr wichtiges Gespräch ist. Er fügte hinzu, dass Großbritannien eine starke und einflussreiche Stimme in der nächsten Phase der Politikgestaltung in diesem Bereich haben kann.

Er schloss mit den Worten: "Wir glauben, dass Großbritannien ein Vorreiter in der Künstlichen Intelligenz ist und wir möchten, dass das Land auch in dieser neuen Ära der Sicherheit führend bleibt."

Quelle: politico.eu