Polen bekräftigte seine Unterstützung für die Ukraine nach den russischen Drohnenangriffen
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Polen bekräftigte seine Unterstützung für die Ukraine nach den russischen Drohnenangriffen

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Polen hat nach dem russischen Drohnenangriff auf eine Gasstation und einen Passagierzug in der Nähe der Grenze zur Ukraine seine Unterstützung für Kiew erneut bekräftigt. Dieser Angriff, der am Sonntagmorgen stattfand, schürte Sicherheitsbedenken in Polen, und die Beamten des Landes reagierten ernsthaft darauf.

Reaktion der polnischen Beamten

Władysław Kosiniak-Kamysz, der stellvertretende Ministerpräsident und Verteidigungsminister Polens, erklärte in einer Fernsehsendung, dass die Grenzen Polens ins Visier genommen wurden, um die unterstützenden Länder der Ukraine von ihrer Unterstützung abzubringen. Er betonte, dass die Unterstützung für die Ukraine Teil der nationalen Interessen Polens sei und dass das Land in diesem Krieg nicht scheitern dürfe.

Die polnische Regierung hielt am Montag ebenfalls eine Sitzung mit Donald Tusk, dem Ministerpräsidenten, und den Ministern für nationale Sicherheit ab. Tusk schrieb nach dieser Sitzung in den sozialen Medien, dass weitere Maßnahmen zur Stärkung der Grenzsicherheit diskutiert wurden.

Neue Angriffe und Bedrohungen

In der Zwischenzeit erklärte der polnische Außenminister, Radosław Sikorski, dass das Land auf die Eskalation der Spannungen durch Russland ernsthaft und nicht provokativ reagieren werde. Er wies auch auf die Notwendigkeit hin, die Unterstützung für die Ukraine als eine Sicherheitsnotwendigkeit für Polen zu verdoppeln.

Dieser Angriff ereignete sich, während sich zwei Sonderzüge in der Nähe des Vorfalls befanden, die prominente Persönlichkeiten wie den ehemaligen Ministerpräsidenten Schwedens und den ehemaligen Ministerpräsidenten Großbritanniens umfassten. Katarzyna Piszkorska, eine polnische Politikwissenschaftlerin, die in diesem Zug war, sagte, dass die Passagiere rechtzeitig evakuiert wurden und die Situation unter Kontrolle gebracht wurde.

Polnische Beamte äußerten auch Bedenken über Veränderungen in den Umfragen zur Unterstützung für die Ukraine. In einer Umfrage, die im Juli durchgeführt wurde, unterstützten 52 Prozent der Teilnehmer die Fortsetzung der militärischen Hilfe für Kiew, während dieser Wert zu Beginn des Krieges im Jahr 2022 bei 77,5 Prozent lag.

Der Verteidigungsminister Polens warnte, dass derzeit die antiukrainischen Gefühle unter einigen Menschen zunehmen und einige Kräfte in Polen russische Propaganda verbreiten. Dies geschieht, während die russischen Drohnenangriffe auf Polen zu einem alltäglichen Thema geworden sind.

Quelle: dw.com