Der Sprecher des Außenministeriums der Islamischen Republik Iran reagierte auf die jüngsten Äußerungen des US-Außenministers, der gesagt hatte: "Der Glaube der Iraner steht der Fortführung der Verhandlungen im Weg". In einer Nachricht auf dem sozialen Netzwerk X betonte er, dass das Versagen der US-Regierung, sich an diplomatische Prinzipien zu halten und die Gewohnheit, Verträge zu brechen, nichts mit den religiösen Überzeugungen der Iraner zu tun hat.
Religiöse Überzeugungen und politische Rationalität
Baghaei erklärte in seiner Reaktion, dass religiöse und spirituelle Überzeugungen an sich keinen Widerspruch zur politischen Rationalität darstellen. Er fügte hinzu, dass Säkularität nicht unbedingt Weisheit und Realismus garantiert. Seiner Meinung nach sind es nicht die religiösen Überzeugungen des Iran, die zu einem Stillstand in den Verhandlungen führen, sondern das Verhandlungsmodell der USA, das in gewisser Weise versucht, einseitig anstelle von echter Diplomatie zu diktieren.
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Notwendigkeit, die Interessen und die Sicherheit Irans zu verstehen
Der Sprecher des Außenministeriums Irans betonte, dass man keine Forderungen stellen kann, ohne selbst Zugeständnisse zu machen. Laut ihm kann man seine Bedingungen nicht diktieren und gleichzeitig die legitimen Interessen der anderen Seite ignorieren und auf eine nachhaltige Vereinbarung hoffen. Um die Nützlichkeit der Diplomatie mit Iran zu bewerten, müssen die strategischen Interessen und die legitimen sicherheitspolitischen Bedenken Irans verstanden werden, und vor allem muss die Gewohnheit des Vertragsbruchs überwunden werden.
Diese Äußerungen von Baghaei zeigen, dass die Islamische Republik Iran der Meinung ist, dass Diplomatie auf der Grundlage ausgewogener Prinzipien und des Respekts für die Interessen beider Seiten gestaltet werden sollte. Er hat klar erklärt, dass die religiösen Überzeugungen der Iraner niemals als Hindernis in Verhandlungen verwendet werden sollten und dass stattdessen der Fokus auf den Realitäten und gemeinsamen Interessen liegen sollte.
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