Rene Benko zu zwei Jahren Gefängnis wegen Betrugs verurteilt
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Rene Benko zu zwei Jahren Gefängnis wegen Betrugs verurteilt

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Rene Benko, ein österreichischer Unternehmer, wurde zu zwei Jahren Gefängnis wegen eines Betrugs in Höhe von 5 Millionen Euro gegenüber der privaten Stiftung von Hans Peter Haselsteiner, einem österreichischen Industriellen, verurteilt. Dieses Urteil wurde am Donnerstag vom Landesgericht Innsbruck gefällt.

Details des Falls und Verurteilungen

Das Gericht beschuldigte Benko, den Betrag von 5 Millionen Euro nur wenige Wochen vor der Bekanntgabe der Insolvenz der Sina Holding von Haselsteiner erhalten zu haben. Dies war bereits die dritte strafrechtliche Maßnahme gegen Benko, der zuvor in zwei anderen Fällen verurteilt worden war. Seine erste Verurteilung erfolgte im Oktober 2025 wegen Betrugs im Zusammenhang mit der Insolvenz. Im September 2026 wurde er zudem zu 30 Monaten Gefängnis verurteilt, weil er Gläubigern geschadet hatte.

Folgen der Insolvenz der Sina Holding

Die neue Verurteilung von Benko, 49 Jahre alt, erfolgt nur drei Wochen, nachdem er aufgrund einer früheren Verurteilung unter Hausarrest gestellt wurde. Benkos Anwalt erklärte, dass er die Möglichkeit einer Berufung gegen dieses Urteil prüfe. Außerdem wurde Benko von dem Vorwurf freigesprochen, eine Luxuswaffe im Wert von 80.000 Euro vor Gläubigern verborgen zu haben.

Benko, der einst als selbstgemachter und erfolgreicher Unternehmer galt, wurde durch den Zusammenbruch der Sina Holding stark getroffen. Das Unternehmen hatte zu seinen besten Zeiten ein Portfolio im Wert von über 30 Milliarden Dollar und investierte in Projekte wie das Chrysler-Gebäude in New York und das Geschenkeladen in Berlin. Im Jahr 2023 meldete die Sina Holding Insolvenz an, was einen schweren Schlag für europäische Immobilieninvestoren und andere bedeutete.

Der Zusammenbruch der Sina Holding wird als das größte finanzielle Erdbeben auf dem europäischen Immobilienmarkt seit der globalen Finanzkrise von 2008 angesehen. Diese Angelegenheit hatte nicht nur für Benko, sondern auch für viele Investoren und Institutionen ernsthafte Folgen.

Quelle: dw.com