Tausende indische Pilger in Saudi-Arabien aufgrund von Huthi-Angriffen gestrandet
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Tausende indische Pilger in Saudi-Arabien aufgrund von Huthi-Angriffen gestrandet

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Tausende indische Pilger in Saudi-Arabien sind aufgrund von Flugausfällen infolge von Huthi-Angriffen auf die Flughafeninfrastruktur in einer schwierigen Lage. Die indische Regierung arbeitet mit der Botschaft des Landes in Riad und dem Konsulat in Dschidda zusammen, um diese Pilger in ihr Heimatland zurückzubringen.

Anzahl der gestrandeten Pilger

Das indische Außenministerium hat bekannt gegeben, dass in der vergangenen Woche etwa 3000 Umrah-Pilger aus Saudi-Arabien nach Indien zurückgekehrt sind, während mehr als 10000 weitere Pilger mit geplanten Flügen in ihre Heimat zurückgekehrt sind. Dennoch sind noch etwa 4000 indische Pilger in Mekka und Medina aufgrund von Flugstornierungen durch indische Fluggesellschaften in einer ungewissen Lage.

Bemühungen der indischen Regierung

Die indische Regierung bemüht sich, die Rückkehr der übrigen Umrah-Pilger so schnell wie möglich zu erleichtern. Zudem hat Asaduddin Owaisi, der Führer der All India Muslim National Congress, die missliche Lage der Pilger und die Stornierung ihrer Flüge kritisiert. In der Zwischenzeit haben sich die Spannungen in der Region aufgrund der zunehmenden Huthi-Angriffe auf Saudi-Arabien in den letzten Wochen verschärft.

Bei dem neuesten Angriff wurde ein indischer Staatsbürger am Flughafen Dammam getötet und zwei weitere verletzt. Zudem führte ein Angriff auf das Ölfeld Shyba zu Verletzungen eines weiteren indischen Staatsbürgers. Diese Angriffe zeigen eine Eskalation der Konflikte zwischen Saudi-Arabien und den vom Iran unterstützten Huthis, die ernsthafte Gefahren für Pilger und andere Zivilisten in der Region darstellen.

Die indische Regierung prüft auch verschiedene Möglichkeiten, um die gestrandeten Pilger in Saudi-Arabien zurückzubringen, und führt Gespräche mit Fluggesellschaften und Reiseveranstaltern, um ihre Rückkehr zu erleichtern. Diese kritische Situation ist insbesondere für Pilger, die zur Durchführung der Umrah nach Saudi-Arabien gereist sind, besorgniserregend.

Quelle: dw.com