Die von Trump vorgeschlagenen Änderungen bei der Volkszählung in den Vereinigten Staaten, insbesondere hinsichtlich der Zählweise der Bevölkerung, könnten die Bundesmittel und die Kongressvertretung der Bundesstaaten erheblich beeinflussen. Diese Vorschläge, die noch genehmigt werden müssen, wurden kürzlich veröffentlicht.
Vorgeschlagene Änderungen und deren Folgen
In diesem Dokument schlägt die Trump-Regierung vor, dass Personen, die keine US-Bürger sind und keinen dauerhaften Wohnsitz haben, von der Zählung ausgeschlossen werden. Außerdem beabsichtigt die Regierung, die Aufnahme von demografischen Fragen wie Rasse, Ethnie und sexueller Orientierung im Volkszählungsfragebogen zu verhindern. Diese Änderungen, falls sie genehmigt werden, könnten das föderale Verständnis der Bevölkerung des Landes grundlegend verändern und weitreichende Auswirkungen auf die Zuteilung von Ressourcen an verschiedene Bundesstaaten haben.
Die Volkszählung in den Vereinigten Staaten findet alle zehn Jahre statt und hat das Ziel, jede Person zu zählen, die in diesem Land lebt. Die Ergebnisse dieser Volkszählung werden verwendet, um die Sitze im Kongress jedem Bundesstaat zuzuweisen und die Wahlkreise zu überprüfen. Die Bundesregierung nutzt auch die gesammelten Daten, um Entscheidungen über die Zuteilung von Haushaltsmitteln an die Bundesstaaten zu treffen.
Risiken für große Einwandererstaaten
Wenn die vorgeschlagenen Änderungen genehmigt werden, werden Bundesstaaten mit einer großen Bevölkerung von illegalen Einwanderern und Nicht-Bürgern besonders betroffen sein. Laut Informationen des Pew Research Centers haben Bundesstaaten wie Kalifornien, Texas und Florida die größten Bevölkerungen illegaler Einwanderer. Diese Bundesstaaten könnten aufgrund der Streichung von Hunderttausenden oder sogar Millionen von Personen aus ihrer Bevölkerung Sitze im Kongress und Bundesmittel verlieren.
Diese Änderungen könnten zu weitreichenden rechtlichen Herausforderungen führen. Viele Politiker und Experten haben gegen diese Änderungen protestiert und betont, dass die Streichung von rassischen und ethnischen Informationen aus der Volkszählung die Fähigkeit des Landes schwächt, gesundheitliche und soziale Ungleichheiten zu erkennen und zu beheben.




