Ursula von der Leyen betonte die Notwendigkeit eines Dialogs über den Stopp von Künstlicher Intelligenz
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Ursula von der Leyen betonte die Notwendigkeit eines Dialogs über den Stopp von Künstlicher Intelligenz

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Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, wies in ihrer Rede über den Zustand der Europäischen Union auf die Gefahren der Künstlichen Intelligenz hin und bezeichnete sie als einen der "zwei Wendepunkte unserer Zeit". Sie äußerte sich optimistisch über die Vorteile der Künstlichen Intelligenz für die Menschheit, stellte jedoch auch klar die Gefahren dar und sagte: "Warnungen über die Zukunft der Künstlichen Intelligenz sollten uns ernster über die Sicherheit dieser Technologie nachdenken lassen."

Herausforderungen Europas gegenüber Künstlicher Intelligenz

Von der Leyen sprach in ihrer Rede über zwei Forderungen: die Wettbewerbsfähigkeit Europas im globalen Bereich der Künstlichen Intelligenz zu erhalten und gleichzeitig die globale Sicherheit in diesem Bereich zu gewährleisten. Diese Bedenken sind insbesondere nach den Warnungen eines ehemaligen Ingenieurs von Anthropic über die potenziellen Gefahren der Künstlichen Intelligenz für das Überleben der Menschheit gestiegen. Sie betonte auch, dass die Europäische Union die bestehenden Gesetze als Grundlage für globale Regulierungen betrachtet, jedoch ihre globalen Kollegen, insbesondere den Präsidenten der USA und Chinas, nicht eingeladen hat, Maßnahmen zu ergreifen.

Gefahren und die Notwendigkeit sofortiger Maßnahmen

Im Folgenden ging von der Leyen auf die Gefahren der Künstlichen Intelligenz und die Notwendigkeit strengerer Gesetze ein. Sie verwies auf einen Vorfall im Sommer, bei dem KI-Agenten von OpenAI ein anderes Unternehmen angegriffen haben, und warnte auch vor der "Selbstverbesserung", bei der KI-Modelle intelligentere Versionen von sich selbst erstellen und möglicherweise in einen unkontrollierbaren Kreislauf führen können.

Die Präsidentin der Europäischen Kommission erklärte deutlich, dass die Europäische Union einen Plan hat, um diese Gefahren zu kontrollieren, und dass Unternehmen wie OpenAI und Anthropic auf die Gefahren der Kontrolle ihrer Modelle achten müssen. Dennoch weigerte sie sich, auf die Forderungen von Technologiebranchenführern einzugehen, die Entwicklung fortschrittlicher KI-Modelle zu stoppen, und lud stattdessen führende Labore ein, darüber zu diskutieren, wie sie die industriellen Bemühungen zur Förderung der Künstlichen Intelligenz unterstützen können.

Am Ende dankte von der Leyen den Mitgliedern des Europäischen Parlaments und den Experten für Künstliche Intelligenz für ihre Aufmerksamkeit gegenüber den fortschreitenden Gefahren und sagte, dass dieser Schritt in die richtige Richtung sei, betonte jedoch auch die Notwendigkeit einer stärkeren Durchsetzung des Künstliche-Intelligenz-Gesetzes. Experten sind der Meinung, dass Europa ernsthaftere Maßnahmen ergreifen muss, um die notwendigen Mechanismen für die Prüfung und Kontrolle dieser Technologie zu schaffen, um ernsthafte Gefahren zu vermeiden.

Quelle: politico.eu