Wie fühlen sich amerikanische Jugendliche 25 Jahre nach dem 9/11?
Analyse

Wie fühlen sich amerikanische Jugendliche 25 Jahre nach dem 9/11?

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Zum 25. Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September hat die junge Generation in Amerika, die nach diesem Ereignis geboren wurde, ihre Gefühle zu diesem Vorfall geäußert. Diese Generation, die hauptsächlich von historischen und medialen Erzählungen über dieses Ereignis beeinflusst ist, äußert vielfältige Meinungen dazu.

Datum oder Realität?

Viele Universitätsstudenten haben erklärt, dass 9/11 für sie nur ein Datum ist und sie keine persönliche Erfahrung damit haben. Diese Jugendlichen, die in einer Welt nach 2001 leben, haben natürlich eine gewisse Distanz zu den sozialen und politischen Folgen dieser Anschläge und betrachten es daher als ein historisches Ereignis.

Im Gegensatz dazu glauben einige andere Jugendliche, dass die Anschläge vom 9/11 weiterhin ihr tägliches Leben beeinflussen. Diese Gruppe erinnert sich daran, wie dieses Ereignis zu wesentlichen Veränderungen in den Sicherheits- und Sozialpolitiken der Vereinigten Staaten geführt hat. Sie erinnern sich daran, welchen Einfluss es auf die Ansichten und das öffentliche Gefühl gegenüber Muslimen und Einwanderern hatte.

Blick in die Zukunft

Die Unterschiede in den Gefühlen zwischen diesen beiden Gruppen von Jugendlichen werfen Fragen darüber auf, wie sich ihre Identität und Einstellung zu globalen Themen formen. Ist die neue Generation ausreichend über die Geschichte ihres Landes informiert oder sind diese Ereignisse für sie in Vergessenheit geraten?

Am Ende ist eines klar: 9/11 ist nicht nur ein Wendepunkt in der Geschichte der Vereinigten Staaten, sondern auch ein Rätsel für zukünftige Generationen, mit dem sie umgehen müssen. Während die amerikanischen Jugendlichen in die Zukunft schreiten, sollten sie sich daran erinnern, dass Geschichte ein guter Lehrer sein kann, wenn man sie richtig studiert.

Quelle: france24.com