Wolodymyr Selenskyj, der Präsident der Ukraine, reiste am Dienstag nach Norwegen, um über die jüngsten Spannungen in seinen Beziehungen zu Donald Trump, dem Präsidenten der Vereinigten Staaten, und seiner Regierung zu sprechen. Diese Reise erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Selenskyj auf die mangelnde Zusammenarbeit der Vereinigten Staaten mit der Ukraine vor den russischen Angriffen hingewiesen hat.
Konstruktive Gespräche in Oslo
Bei der Pressekonferenz nach dem Treffen beschrieb der norwegische Ministerpräsident, Jonas Gahr Støre, die Sitzung als "gut und konstruktiv" und sagte: "Die amerikanischen und europäischen Teams haben zusammen mit der Ukraine grundlegende Arbeiten zu wichtigen Themen geleistet." Selenskyj betonte auch bei dieser Pressekonferenz, dass die Ukraine jetzt von ihren Partnern frühzeitige Warnungen über russische Angriffe erhält.
Er sagte: "Wir sind dankbar, dass die Informationen gut funktionieren und wir frühzeitige Warnungen erhalten. Das ist für unser Volk, für Kinder und Erwachsene sehr wichtig, da wir hören können, dass die ballistischen Raketen kommen." Selenskyj äußerte diese Worte zusammen mit den Führern Norwegens und Finnlands.
Internationale Spannungen und Trumps Äußerungen
Während Selenskyj in Norwegen war, berichteten die Medien, dass Trump, Wladimir Putin, der Präsident Russlands, und Xi Jinping, der Präsident Chinas, möglicherweise ein Treffen haben werden, um über die Ukraine und andere Themen zu sprechen. Selenskyj sagte dazu: "Ich weiß nicht, worüber das Dreiergespräch zwischen den USA, China und Russland sein wird, aber wenn die Ukraine zur Sprache kommt, ist das nur akzeptabel, wenn die Ukrainer am Verhandlungstisch sitzen."
Selenskyj kritisierte auch das Abkommen, das zwischen der Regierung Trump und Russland zum Kauf von russischem Diesel unterzeichnet wurde, und sagte: "Diese Einnahmen aus dem Export von Öl und Gas sind für die russische Wirtschaft und die militärischen Anstrengungen in der Ukraine entscheidend." Trump kritisierte Selenskyj in seinen Äußerungen wegen der ukrainischen Angriffe auf russische Ölanlagen und die steigenden Dieselpreise.
Der Präsident der Ukraine fügte hinzu, dass er Trumps Vorschlag zur Einstellung der Angriffe auf Energieanlagen unterstütze, fügte jedoch hinzu, dass Russland nicht bereit sei, seine Angriffe auf die Ukraine zu stoppen. Bei dem jüngsten EU-Gipfel in Brüssel reagierte Selenskyj mit einem Lächeln auf den Vorschlag, dass er irgendwie das Opfer der Energiekrise sei.
Trump sagte in seinen Äußerungen im Weißen Haus zu den Journalisten, dass er möchte, dass Selenskyj ein "Abkommen" mit Russland unterzeichnet, und fügte hinzu: "Wir haben der Ukraine viel geholfen, aber wir haben nichts als Trauer, Tod und große finanzielle Verluste erhalten." Er verwies auch auf den Fall von Steven Hubbard, einem pensionierten amerikanischen Lehrer, der in Russland wegen der Zusammenarbeit mit ukrainischen Streitkräften festgenommen wurde, und sagte, dass er diesbezüglich mit Putin gesprochen habe.
Mehr lesen: Italien sendet 500 Soldaten nach Mailand, um Proteste zu kontrollieren · Greg Stanton nannte Trumps Entscheidung, die Sanktionen gegen Russland aufzuheben, verrückt




