Andy Burnham wird am Montag in einer Erklärung im britischen Unterhaus bekanntgeben, dass das Versäumnis, engere Beziehungen zur Europäischen Union herzustellen, als ein "Fehler in der Pflicht" angesehen werden kann. Er wird weiter darauf hinweisen, dass die Mehrheit der Menschen eine engere Beziehung zur Europäischen Union unterstützt, vorausgesetzt, dies hilft, die Einwanderung zu kontrollieren und das Wirtschaftswachstum zu stärken.
Überprüfung der Beziehungen zwischen Großbritannien und der Europäischen Union
Während hitzige Debatten über den Brexit im Unterhaus entstehen, betonte Burnham, dass es an der Zeit sei, einen neuen Dialog über die langfristige Beziehung Großbritanniens zu seinen europäischen Partnern zu beginnen. Er sagte: "Andy versteht, warum einige Politiker sich weigern, sich der Realität zu stellen, dass der Brexit nicht das erfüllt hat, was versprochen wurde. Aber jetzt ist die Zeit, um über verschiedene Optionen für eine langfristige Beziehung zur Europäischen Union zu sprechen."
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Engagement für Dialog und Reformen
Burnham erklärte auf der jährlichen Konferenz der Labour-Partei im letzten Monat, dass der Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union "mehr Schaden als Nutzen" gebracht hat und er plant, bei dem nächsten Treffen zwischen Großbritannien und der Europäischen Union, das nächsten Monat stattfinden soll, verschiedene Optionen zu präsentieren. Er wies darauf hin, dass das Festhalten am Status quo und das Versäumnis, ein gutes Abkommen zu sichern, das das Wirtschaftswachstum unterstützt, ein großer Fehler wäre.
Burnham erklärte auch in einem Interview mit dem Podcast "Rest is Politics", dass es "offensichtlich ist", dass Russland in das Brexit-Referendum von 2016 eingegriffen hat. Er sagte: "Ich stellte diese Frage bei meinem Eintritt in die Downing Street: Gab es eine Einmischung Russlands im Referendum von 2016? Und die klare Antwort, die ich erhielt, war ja, es gab diese Einmischung."
In Medieninterviews am Montag sagte Stephen Doughty, der Außenminister, dass die britische Regierung der Ansicht ist, dass diese Einmischung nicht erfolgreich war. Er fügte hinzu: "Russland hat lange versucht, sich in eine Reihe unserer demokratischen Prozesse einzumischen, aber sie waren in vielen ihrer Versuche, unsere Prozesse zu untergraben, nicht erfolgreich."
In einem weiteren Interview mit Sky News sagte Doughty zur Sicherheit des Ergebnisses des Brexit-Referendums: "Das Ergebnis ist das Ergebnis." Diese Äußerungen spiegeln das Vertrauen der britischen Regierung in die Stabilität des Ergebnisses des Referendums wider, selbst angesichts von Bedenken über ausländische Einmischungen.
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