Das US-Luftministerium hat bestätigt, dass es Weltraumwaffen hat
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Das US-Luftministerium hat bestätigt, dass es Weltraumwaffen hat

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Am 14. September gestand Troy Meinig, der Luftfahrtminister der USA, öffentlich ein, dass die amerikanischen Streitkräfte beabsichtigen, den Weltraum zu militarisieren und feindliche Waffen in der Erdumlaufbahn haben. Diese Aussagen wurden auf der Luft-, Raumfahrt- und Cyberkonferenz in National Harbor, Maryland, gemacht.

Geschichte der Militarisierung des Weltraums

Die Vereinigten Staaten haben diese Art der militärischen Eskalation im Weltraum offiziell verurteilt. Hohe Regierungsmitglieder von George Bush kritisierten China scharf, als es zu diesem Thema kam. Im Jahr 1983 stellte Ronald Reagan, der damalige Präsident, ein Programm mit dem Titel „Strategic Defense Initiative“ vor, das darauf abzielte, Raketen zur Bekämpfung von nuklearen und konventionellen Bedrohungen einzusetzen.

Das genannte Programm wurde offiziell als Verteidigungsprogramm anerkannt, jedoch betrachtete der Kreml es als ernsthafte Bedrohung. Dieses Programm dauerte ein Jahrzehnt und produzierte keine nennenswerten Technologien. Seitdem haben die US-Präsidenten weiterhin in die Weltraumraketenabwehr investiert.

Zunahme der Militarisierung unter Trump

Während der Präsidentschaft von Donald Trump wurde der Fokus auf die Militarisierung des Weltraums verstärkt. Im Jahr 2019 gründete Trump die Space Force als sechste Teilstreitkraft der US-Streitkräfte. Diese neue Streitkraft hat ein Budget von 71 Milliarden Dollar für das Haushaltsjahr 2027 und versucht, die militärischen Aktivitäten im Weltraum zu überwachen.

Viele Aufgaben dieser Space Force wurden jedoch zuvor bereits vom Air Force Space Command durchgeführt. Im Jahr 2025 stellte Trump mit der Unterzeichnung des Executive Orders 14186 ein neues Weltraumverteidigungssystem namens „Iron Dome“ vor, dessen Kosten in den nächsten 20 Jahren auf 1,2 Billionen Dollar geschätzt werden.

Dieses System umfasst Weltraumabwehrraketen und ein globales Netzwerk von Satelliten zur Überwachung der Aktivitäten feindlicher Länder im Weltraum. Laut Meinig schreitet dieses Programm schnell voran, und erste Tests sollen noch vor Ende dieses Jahres durchgeführt werden.

Bedrohungen durch die Militarisierung des Weltraums

Die Militarisierung des Weltraums beschränkt sich nicht nur auf Verteidigungswaffen. Neue Technologien wie Laser und Mikrowellentechnologien werden ebenfalls entwickelt und könnten zur Störung der Weltraumsysteme anderer Länder eingesetzt werden. Gleichzeitig entwickelt China militärische Satelliten mit Robotergliedern, die in der Lage sind, rivalisierende Satelliten aus der Umlaufbahn zu drängen.

Die größere Gefahr geht jedoch von Raketen und orbitalen Projekten aus, die Satelliten direkt zerstören können. Solche Angriffe könnten zu Weltraummüll führen, der eine ernsthafte Bedrohung für andere Satelliten darstellt. Derzeit gibt es große Bedenken hinsichtlich unvorhersehbarer Kollisionen mit Weltraummüll.

Quelle: time.com