OpenAI unterstützt parteiübergreifende Gesetzentwürfe zur Bekämpfung biologischer Bedrohungen
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OpenAI unterstützt parteiübergreifende Gesetzentwürfe zur Bekämpfung biologischer Bedrohungen

تصویر: تولید هوش مصنوعی

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OpenAI unterstützt eine Reihe von Gesetzentwürfen, die darauf abzielen, die zunehmenden Bedrohungen durch künstliche Intelligenz im Bereich biologischer Waffen und künstlicher Viren zu verhindern. Diese Gesetzentwürfe sehen vor, den Zugang zu den notwendigen Daten für den Bau von KI-Abwehrmaßnahmen gegen natürliche und künstliche biologische Bedrohungen zu verbessern und Standards für die sichere Entwicklung dieser Werkzeuge festzulegen.

Details der Gesetzentwürfe und ihrer Ziele

OpenAI hat kürzlich drei parteiübergreifende Gesetzentwürfe unterstützt: das „Biological Data Network Act“, das „AI-Ready Biological Data Standards Act“ und das „SCALE Biology Act“. Die ersten beiden Vorschläge wurden bereits im Repräsentantenhaus und im Senat eingebracht, während der letzte Vorschlag nur im Repräsentantenhaus behandelt wurde. Die Unterstützung von OpenAI für diese Gesetzentwürfe zeigt die Ausweitung der Bemühungen des Unternehmens um Gesetzgebung in Bereichen, die mit biologischer Sicherheit zu tun haben, insbesondere angesichts der zunehmenden öffentlichen Besorgnis über das zerstörerische Potenzial fortschrittlicher KI-Modelle.

Risiken und Herausforderungen bei der Nutzung von KI

Jüngste Forschungen haben die Aufmerksamkeit auf die Nutzung von KI zur Gestaltung von Pathogenen gelenkt. Beispielsweise zeigte eine bemerkenswerte Studie von Wissenschaftlern der Stanford University und des Arc Research Institute, dass sie in der Lage waren, 16 neue Viren mit Hilfe dieser Technologie zu entwerfen. Auch das Unternehmen Anthropic hat letzte Woche fünf Fälle von illegalem Einsatz seiner Modelle für pathogene Forschung enthüllt, die zur Entwicklung biologischer Waffen beitragen könnten. Zwei der Gesetzentwürfe, die OpenAI unterstützt, erweitern den Überwachungsbereich des National Institute of Standards and Technology (NIST) in Fragen der künstlichen Intelligenz und biologischen Sicherheit.

Das SCALE Biology Act schafft ein neues Programm im NIST, dessen Aufgabe es ist, Messstandards für biologische Daten und Richtlinien für die sichere Entwicklung von Biotechnologien zu erstellen und deren Missbrauch zu verhindern. Das AI-Ready Bio-Data Standards Act verpflichtet NIST außerdem, einen Rahmen für Standards zu entwerfen, um sicherzustellen, dass die bereitgestellten biologischen Daten für KI-Forscher nutzbar sind.

Das Biological Data Network Act verpflichtet auch das Energieministerium, eine zentrale Quelle für den Zugang zu biologischen Daten zu schaffen. Richard Johnson, Leiter der nationalen Sicherheitsrisikominderung bei OpenAI, betonte die Bedeutung der in diesen Gesetzentwürfen angesprochenen Daten und Standards für die Entwicklung besserer Bewertungsmethoden und sagte: „Wir müssen in der Lage sein, kontinuierlich die Fähigkeiten und Risiken zu messen und dann zu vergleichen, in welchem Stadium wir uns befinden.“

Kaitlin Fraser, Geschäftsführerin der Kommission für nationale Sicherheit in aufkommenden Biotechnologien, sagte ebenfalls: „Hochwertige, KI-bereite biologische Daten sollten als strategische nationale Ressource betrachtet werden.“ OpenAI hat zuvor auch zwei andere verwandte Gesetzentwürfe mit den Namen „Biological Security Innovation and Modernization Act“ und „Homestake AI Act“ unterstützt.

Die potenziellen biologischen Bedrohungen durch künstliche Intelligenz haben die Forderungen aus der Industrie verstärkt, den Fortschritt dieser Technologie zu verlangsamen. Johnson erklärte, dass solche Gesetze der KI-Forschung helfen, besser zu verstehen, was die Geschwindigkeit der Entwicklung für die biologische Sicherheit bedeutet. Er sagte: „Wir müssen sicherstellen, dass wir die Fähigkeiten verstehen und sicherstellen, dass wir nicht so schnell vorankommen, dass wir unsere Fähigkeit verlieren, zu verstehen, wie diese Dinge genutzt werden und welche Auswirkungen sie auf die biologische Sicherheit haben.“

Quelle: politico.com