Eine Person, die im Stadtteil Schwanheim in Frankfurt lebt, hat aufgrund von Malaria ihr Leben verloren. Die lokalen Behörden gaben am Donnerstag bekannt, dass dieser Vorfall der dritte Todesfall aufgrund von Malaria ist, der nach dem jüngsten Ausbruch dieser Krankheit in Verbindung mit dem Frankfurter Flughafen registriert wurde.
Details zu den Todesfällen von Infizierten
Zwei Flughafenmitarbeiter hatten ebenfalls in den Monaten Juli und August aufgrund dieser Krankheit ihr Leben verloren. Malaria ist eine lebensbedrohliche Krankheit, die durch Mücken übertragen wird und jährlich Hunderttausende von Todesfällen verursacht, insbesondere in den subsaharischen Regionen Afrikas. Diese Krankheit ist in Deutschland ungewöhnlich.
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Neue Malariafälle in Schwanheim
Der Stadtteil Schwanheim, der in der Nähe des Flughafens liegt, hat am Dienstag dieser Woche zwei neue Malariafälle registriert. Keiner der beiden Infizierten, die in verschiedenen Haushalten leben, hat zuvor Reise in malariagefährdete Gebiete unternommen und war kein Mitarbeiter des Frankfurter Flughafens.
Die Gesundheitsbehörden in Frankfurt sprachen den Familien der neuen Opfer ihr Beileid aus und erklärten, dass die beiden jüngsten Fälle im Stadtteil Schwanheim auf eine Anophelesmücke zurückgeführt werden, die durch ein Flugzeug nach Deutschland gebracht wurde. Das Robert Koch-Institut, das öffentliche Gesundheitsinstitut Deutschlands, hat erklärt, dass Malariamücken zwischen 5 und 10 Kilometer fliegen können. Die registrierten Fälle traten in etwa 5 Kilometer Entfernung vom Flughafen auf.
Präventive Maßnahmen und Krankheitsdiagnose
In der Regel beziehen sich Malariafälle in Deutschland auf Personen, die während Auslandsreisen an dieser Krankheit erkranken. In diesem Fall stehen die Fälle jedoch direkt in Verbindung mit dem Frankfurter Flughafen. Malaria kann am Flughafen auftreten, wenn eine infizierte Mücke in einem Flugzeug oder in Gepäckstücken transportiert wird und dann eine Person im Flugzeug, am Flughafen oder in der Umgebung infiziert.
Das Robert Koch-Institut betrachtet solche Fälle als sehr selten, und der letzte registrierte Fall am Frankfurter Flughafen wurde im Jahr 2023 gemeldet. Da die Patienten möglicherweise nicht in malariagefährdete Gebiete gereist sind, kann die Diagnose der Krankheit später als gewöhnlich erfolgen.
Mückenfallen wurden am Flughafen installiert, und die gefangenen Mücken werden im Tropenmedizinischen Institut in Antwerpen genetisch analysiert, um ihre Art und Herkunft zu bestimmen. Dennoch hat der Frankfurter Flughafen seine Mitarbeiter aufgefordert, bei Auftreten von Symptomen einen Arzt aufzusuchen.
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