Deutsche Fahrer sind unzufrieden mit den steigenden Kraftstoffpreisen
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Deutsche Fahrer sind unzufrieden mit den steigenden Kraftstoffpreisen

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Fahrer in Deutschland sind besorgt über die beispiellosen Anstiege der Kraftstoffpreise. Der Preis für E10-Benzin in Berlin betrug am 15. September etwa 2,25 Euro (2,60 Dollar) pro Liter, und der Dieselpreis erreichte 2,37 Euro. Um 12 Uhr mittags stiegen die Preise um etwa 0,20 Euro pro Liter, und die höchsten Preise wurden an einer Autobahntankstelle im Süden Berlins registriert, wo Super Plus 3,03 Euro erreichte.

Unzufriedenheit der Fahrer und Preisunterschiede

Fahrer sind stark besorgt, da, während die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel in großen Städten möglich sein mag, die Bewohner ländlicher Gebiete keine realen Alternativen zum Autofahren haben. Bewohner in Grenznähe profitieren von Vorteilen. Am 7. September kostete das Tanken eines 60-Liter-Tanks mit E10-Benzin in der Tschechischen Republik und Polen etwa 31 Euro weniger als in Deutschland. In Luxemburg betrug der Unterschied 28 Euro und in Österreich 25 Euro.

Reaktion der Regierung und Versprechen des Kanzlers

Friedrich Merz (CDU), der Kanzler Deutschlands, hat versprochen, Maßnahmen zur Senkung der Preise zu ergreifen. Er sagte bei einer Veranstaltung in Berlin: "Viele Menschen, die täglich auf ihr Auto angewiesen sind, haben ihren Wendepunkt erreicht." Die Einzelheiten der Maßnahmen sind jedoch noch nicht bekannt.

In der Zwischenzeit hat Stephen Meyer, der Regierungssprecher, jegliche Verantwortung der Regierung für die Preissteigerungen zurückgewiesen und auf globale Faktoren wie Konflikte im Nahen Osten hingewiesen. Deutschland erhebt aufgrund höherer Steuern auf Kraftstoffe höhere Preise auf Kraftstoffe.

Herbert Rabl von der Tankstelleninteressenvertretung (TIV) erklärte deutlich, dass die Ölunternehmen keine Preissenkungen bei ihren Gewinnmargen vorgenommen haben. Dieses Thema wird seit einiger Zeit in politischen Diskussionen angesprochen, aber die Regierung ist in dieser Angelegenheit uneinig.

Die deutsche Regierung führte im vergangenen Frühjahr aufgrund des Anstiegs der Ölpreise infolge des Krieges im Iran einen Kraftstoffrabatt ein. Aber jetzt hat die Wirtschaftsministerin, Katharina Reiche (CDU), erklärt, dass eine Wiederholung dieses Programms nicht möglich sei.

Während die Regierung weiterhin ihre Optionen prüft, haben andere Parteien, insbesondere vor den Landtagswahlen am 20. September, das Gefühl, dass die Zeit drängt. Manuela Schwesig, die Ministerpräsidentin der SPD in Mecklenburg-Vorpommern, versucht, einen Sieg der rechtsextremen Parteien zu verhindern.

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