Die Geschichte von Lizzie Borden in Monster bietet keinen neuen Blick auf den Zorn der Frauen
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Die Geschichte von Lizzie Borden in Monster bietet keinen neuen Blick auf den Zorn der Frauen

منبع تصویر: time.com

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Die Serie Monster: The Lizzie Borden Story beschäftigt sich mit dem Zorn und der Unterdrückung von Frauen und hat gleichzeitig keine neuen Einsichten in diesem Bereich geliefert. Diese historische Geschichte handelt von Lizzie Borden, einer Frau aus Fall River, Massachusetts, die 1892 des Mordes an ihrem Stiefvater und ihrer Stiefmutter beschuldigt wurde. Die Serie versucht offensichtlich, mit dieser Geschichte breitere Themen wie Vergewaltigung, häusliche Gewalt und sozialen Druck auf Frauen zu behandeln.

Historische Mängel und Erzählweise

Lizzie Borden wird in dieser Serie als komplexe und facettenreiche Figur dargestellt, jedoch ist die Erzählweise der Geschichte so frei und ungenau, dass es schwerfällt, sie als nah an der Realität zu betrachten. Mit Ella Biatti in der Rolle von Lizzie, die im Laufe der Staffel von 32 auf 60 Jahre alt wird, und Charlie Hunnam und Ricky Hall als Eltern, erscheinen die Charaktere ungewöhnlich jünger und schöner als in der Realität. Diese Serie präsentiert die Geschichte in einer chaotischen Weise, die es schwierig macht, Realität von Fantasie zu unterscheiden.

Erzählung von Zorn und Unterdrückung von Frauen

Die Serie versucht auch, durch die Figur Maggie, die als Dienstmädchen der Familie Borden eingeführt wird, auf sexuelle und identitätsbezogene Themen von Frauen einzugehen. Diese Figur nähert sich auf interessante Weise Lizzie und verknüpft Geschichten von weiblichen Mördern der Geschichte. Dieser Ansatz, obwohl ansprechend, wird letztendlich zu einer oberflächlichen und vereinfachenden Erzählung über die Erfahrungen von Frauen.

Ein weiterer interessanter Punkt ist die Einführung der Figur Aileen Wuornos als eine der weiblichen Mörderinnen in der Geschichte Amerikas, die in dieser Serie indirekt mit Lizzie Borden verbunden wird. Ihre Präsenz in der Geschichte kritisiert auf eine gewisse Weise sexuelle Gewalt, jedoch ist diese Kritik kaum angemessen im Text integriert. Letztendlich wiederholt diese Serie anstelle neuer Einsichten alte und bekannte Themen über den Zorn der Frauen.

Quelle: time.com