New York - Gholamhossein Darzi, der Botschafter und Geschäftsträger der Islamischen Republik Iran bei den Vereinten Nationen, hat in einem Schreiben an den Präsidenten des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen die erneuten Vorwürfe gegen das iranische Atomprogramm entschieden zurückgewiesen. Er erklärte, dass diese Vorwürfe nicht nur ohne technische Grundlagen sind, sondern grundsätzlich politischer Natur sind.
Betonung der friedlichen Natur des Atomprogramms
Darzi erklärte in diesem Schreiben ausdrücklich, dass das iranische Atomprogramm vollständig friedlich ist und kein anderes Ziel hat, als moderne Technologien zu entwickeln und Energie für die iranische Gesellschaft bereitzustellen. Er wies auf die wissenschaftlichen und technologischen Fortschritte Irans im Bereich der Kernenergie hin und betonte, dass diese Fortschritte im Einklang mit den rechtlichen Rechten Irans als unabhängiges Land und mit dem Recht auf Nutzung von Kernenergie stehen.
Der iranische Botschafter verwies auch auf die kontinuierlichen Bemühungen seines Landes zur Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergie-Organisation und sagte: „Iran ist stets bereit, mit der internationalen Gemeinschaft in Bezug auf Transparenz und den Austausch von Informationen zusammenzuarbeiten, aber es sollten keine unbegründeten und politischen Vorwürfe geschürt werden.“
Botschaft an die internationale Gemeinschaft
Darzi warnte in einem anderen Teil seines Schreibens die internationale Gemeinschaft, dass ein politischer und einseitiger Ansatz gegenüber dem iranischen Atomprogramm nicht nur die Stabilität der Region nicht fördern wird, sondern auch zu weiteren Spannungen führen könnte. Er forderte den Respekt vor den Rechten der Länder zur Entwicklung friedlicher Technologien und stellte klar, dass Iran jeder Bedrohung gegen seine nationale Sicherheit entschieden entgegentreten wird.
Dieses Schreiben wurde unter den Bedingungen versendet, dass die Spannungen zwischen Iran und einigen westlichen Ländern, insbesondere im Bereich der Kernenergie, weiterhin bestehen. Die neuen Vorwürfe, die dem iranischen Atomprogramm zugeschrieben werden, schüren die globalen Bedenken über die Möglichkeit einer Militarisierung dieses Programms.




