Manuela Schwesig tritt als Einzelkämpferin gegen die AfD auf
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Manuela Schwesig tritt als Einzelkämpferin gegen die AfD auf

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Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern, warnte bei einer politischen Versammlung auf Schloss Hasenwinkel vor dem möglichen Sieg der rechtsextremen Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) bei den bevorstehenden Wahlen. Diese Versammlung, die auf Einladung des größten Wirtschaftsverbands des Landes stattfand, wurde von politischen Vertretern und Gästen besucht.

Wirtschaftliche und soziale Sorgen

Bei dieser Versammlung betonte Lars Schwartz, der Vorsitzende des Wirtschaftsverbands, die Notwendigkeit einer „Rückkehr zur Ruhe“ in der Politik und verwies auf Umfragen, die zeigen, dass die AfD mit etwa 37 Prozent an der Spitze liegt, während die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) mit 33 Prozent aufholt. Schwesig wies insbesondere auf die Rolle hin, die die extremen Politiken der AfD auf die Wirtschaft des Landes haben könnten, und sagte, dass die Ausweisung von Personen mit Migrationshintergrund aus Deutschland eine Katastrophe für die Wirtschaft sein könnte.

Schwartz fügte hinzu: „Arbeiter und internationale Fachkräfte sind ein wesentlicher Bestandteil unserer wirtschaftlichen Zukunft. Offenheit zur Welt ist eine echte Voraussetzung für die Fortführung und das Wachstum von Unternehmen in unserem Land.“ Er bezeichnete die besorgniserregendsten Entwicklungen in der Gesellschaft, insbesondere im Hinblick auf die zunehmenden sozialen Spannungen.

Bemühungen, den Sieg der AfD zu verhindern

Schwesig verwies in ihrer Rede auf ihre Erfahrungen während des Wahlkampfs und erinnerte sich an ein Gespräch mit einem Bäcker, der sich um seine Mitarbeiter mit Migrationshintergrund sorgte. Sie erwähnte auch die Äußerungen eines Unternehmers, der besorgt über die Ausreise seines marokkanischen Mitarbeiters war, und betonte, dass ein solches Klima nicht geeignet ist, um zu leben.

Schwesig erklärte ihr Ziel, den Sieg der AfD zu verhindern, und hat in der letzten Phase des Wahlkampfs Plakate mit ihrem Gesicht auf rotem Hintergrund und ohne Namen veröffentlicht. Mit dem Slogan „Frau gegen Blau“ wies sie auf die ernste Lage des Landes hin. In einem Interview sagte sie: „Die AfD schadet unserer Wirtschaft und beeinträchtigt unsere soziale Solidarität.“

Sie verwies auch auf die mangelnde Beliebtheit der Bundesregierung und äußerte, dass die in Berlin getroffenen Entscheidungen oft falsch seien. Schwesig übte Kritik an den von CDU/CSU und SPD vorgeschlagenen Sozialreformen und forderte die Einführung neuer Politiken.

Manuela Schwesig, die als treibende Kraft für die politische Rückkehr in Mecklenburg-Vorpommern gilt, versucht, durch enge Kontakte zu den Menschen und direkte Gespräche mit Wählern mehr Unterstützung zu gewinnen. Sie erhält auch Unterstützung aus der SPD und es gibt Gerüchte über ihre mögliche Nachfolge anstelle der aktuellen Parteiführung, Lars Klingbeil und Manuela Schwesig.

Quelle: dw.com