München Gastgeber des Oktoberfest 2026 mit neuen Sicherheitsmaßnahmen
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München Gastgeber des Oktoberfest 2026 mit neuen Sicherheitsmaßnahmen

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Das Oktoberfest 2026 beginnt am Samstag, den 19. September, um 12 Uhr mittags mit dem symbolischen Anstich des Fasses. Bei dieser Zeremonie schlägt der Bürgermeister von München das erste Holzfass Bier an und kündigt mit den Worten „O'zapft is“, was „Das Bier ist angezapft“ bedeutet, den Beginn des Festivals an.

Details zum Festival

Dieses Festival, das als das größte Volksfest der Welt gilt, wird voraussichtlich über 6 Millionen Besucher aus der ganzen Welt anziehen und findet vom 19. September bis 4. Oktober statt. Der Festplatz auf der Theresienwiese in München hat eine Fläche von 34,5 Hektar, was 48 Fußballfeldern entspricht.

Berichten zufolge könnte die Besucherzahl an Samstagen und Feiertagen stark ansteigen, und im vergangenen Jahr mussten die Behörden vorübergehend die Eingänge schließen. Dieser Anstieg der Besucherzahlen ist auf die Funktionsweise der 38 Bierzelte zurückzuführen, die in zwei oder drei Schichten reserviert sind, was zu Staus an den Eingängen führt.

Neue Sicherheitsmaßnahmen

Um ähnliche Probleme in diesem Jahr zu vermeiden, hat die Stadt München ein neues Sicherheitskonzept für das Festival entwickelt. 26 neue Kameras wurden zu den 56 Polizeikameras hinzugefügt, und ein KI-System wurde eingerichtet, um den Besucherfluss zu analysieren und Warnungen bei Überfüllung in verschiedenen Bereichen zu senden. Außerdem wurde ein neues Koordinationszentrum eingerichtet, um die Kommunikation zwischen Sicherheitsbehörden und Veranstaltern zu verbessern.

Insgesamt werden 600 Polizeibeamte vor Ort sein, um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten. Zudem gibt es einen Plan zur Bekämpfung von Drohnen, obwohl keine weiteren Details dazu veröffentlicht wurden.

Besucherzusammensetzung

Das Oktoberfest wird als internationale Touristenattraktion angesehen, jedoch kommen die meisten Besucher aus den nahegelegenen Regionen Münchens. Laut einer Studie, die im vergangenen Jahr durchgeführt wurde, stammen 41 Prozent der Besucher aus München selbst, 25 Prozent aus den umliegenden Gebieten und 9 Prozent aus anderen Teilen der Region. Insgesamt kommen etwa 75 Prozent der rund 6,5 Millionen Besucher aus Bayern, während 21 Prozent der Besucher, etwa 1,35 Millionen, aus anderen Ländern kommen.

Amerikaner stellen die größte Gruppe internationaler Besucher dar und machen fast 20 Prozent der Gesamtbesucher aus. Italiener stehen an zweiter Stelle und machen etwas mehr als 13 Prozent der Besucher aus.

Verbrauchs- und Bekleidungsrichtlinien

Während des Festivals ist der Konsum von Marihuana auf dem gesamten Gelände verboten, während Alkohol reichlich verfügbar ist. Der Preis für einen Liter Bier, das als „Mass“ bekannt ist, wird zwischen 14,80 und 15,90 Euro (17 bis 18,25 Dollar) liegen. Der Preis für einen Liter Wasser beträgt 11 Euro, obwohl es mehrere kostenlose Trinkwasserbrunnen auf dem Gelände gibt.

Was die Kleidung betrifft, so erscheinen die Besucher normalerweise in traditioneller Tracht. Frauen und Mädchen tragen „Dirndl“ und Männer „Lederhosen“. Für diejenigen, die nicht aus Bayern stammen, ist das Tragen dieser Kleidung optional, jedoch wird empfohlen, von billigen Nachahmungen traditioneller Trachten abzusehen. Erstbesuchern wird geraten, die traditionelle Kleidung zu mieten, um einen Kauf zu vermeiden.

Quelle: dw.com