Polizei in Südafrika findet die Leiche der neunten Frau in der Nähe von Johannesburg
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Polizei in Südafrika findet die Leiche der neunten Frau in der Nähe von Johannesburg

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Die Polizei in Südafrika fand am Donnerstag die Leiche einer weiteren Frau in der Nähe des Flughafens im Osten von Johannesburg. Diese Leiche ist der neunte Fall dieser Art, der in den letzten zwei Monaten in der Region entdeckt wurde, und hat die Sorgen über einen möglichen Zusammenhang zwischen diesen Morden und das Vorhandensein eines Serienmörders verstärkt.

Details zur Entdeckung der Leiche

Die Leiche dieser Frau, die brutal angegriffen und halbnackt war, wurde in der Nähe einer Baustelle von einem Passanten gefunden. Diese Frau, deren Identität noch nicht bekannt ist, scheint etwa 30 Jahre alt zu sein, und es wurden Stichwunden im Bereich der Hüfte und Schnittverletzungen am Hals festgestellt. Dennoch ist die genaue Todesursache noch nicht offiziell geklärt.

Steigende Sorgen und Sicherheitsmaßnahmen

Bereits zuvor hatten Ermittler erklärt, dass die Ähnlichkeiten in den Morden an den acht vorherigen Opfern so besorgniserregend waren, dass die Polizei zu einer öffentlichen Warnung gezwungen wurde. Die neue Entdeckung der Leiche dieser Frau am Donnerstag fügt sich in die Ermittlungen zu den Todesfällen von Frauen in Akrohlini ein. Infolge dieser Vorfälle wurde eine Quarantäne in Kempton Park in Akrohlini verhängt, und die Polizei hat Kontrollpunkte eingerichtet.

Tabello Musikhili, der stellvertretende Polizeichef, sagte am Tatort zu den Journalisten: "Wir können nicht weiter Leichen sammeln." Er wies auch darauf hin, dass die Ermittler untersuchen, ob diese neue Entdeckung mit den vorherigen Morden in Verbindung steht oder ob möglicherweise ein Nachahmungstäter aktiv ist.

Die Polizei hat eine Belohnung in Höhe von 400.000 Rand (etwa 25.000 Dollar oder 21.400 Euro) für Informationen ausgesetzt, die zur Festnahme dieses Mörders führen. Der Provinzleiter von Gauteng, Panyaza Lesufi, sagte ebenfalls am Donnerstag: "Jemand hat uns den Krieg erklärt, und wir werden uns wehren, wir werden uns nicht ergeben."

Präsident Cyril Ramaphosa erklärte am Dienstag, dass "kein Stein auf dem anderen bleiben wird", bis diese Verbrechen aufgeklärt sind. Er sagte: "Diese Vorfälle haben Angst und Unsicherheit in unseren Gemeinschaften, insbesondere unter Frauen, verursacht." Südafrika hat eine der höchsten Mordraten der Welt, und geschlechtsspezifische Gewalt ist ebenfalls ein ernstes Problem in diesem Land. Die Regierung hat einen nationalen Notstand ausgerufen, um dieses Problem zu bekämpfen.

Die Vereinten Nationen schätzen, dass ein Drittel der Frauen im Laufe ihres Lebens körperliche oder sexuelle Gewalt erfahren werden.

Quelle: dw.com