Ursula von der Leyen hat einen Plan zur Altersbeschränkung in sozialen Netzwerken vorgestellt
Technologie

Ursula von der Leyen hat einen Plan zur Altersbeschränkung in sozialen Netzwerken vorgestellt

منبع تصویر: dw.com

Von 2 Min. Lesezeit 42,934

Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, hat einen Plan vorgestellt, der darauf abzielt, Kinder vor den Gefahren bestimmter sozialer Plattformen zu schützen. Diese Initiative zielt darauf ab, den Zugang von Kindern unter 13 Jahren zu Netzwerken wie Facebook, TikTok und Instagram zu verhindern.

Bedenken hinsichtlich der psychischen Gesundheit von Kindern

Diese Maßnahme erfolgt nach ähnlichen Vorschlägen, die in Australien, Großbritannien, China, Indien, der Türkei und mehreren europäischen Ländern gemacht wurden, um auf die wachsenden Bedenken hinsichtlich der negativen Auswirkungen sozialer Netzwerke auf die psychische Gesundheit von Kindern zu reagieren. Von der Leyen sagte auf einer Pressekonferenz: "Heute interagieren unsere Kinder mit einigen der fortschrittlichsten Technologien, die je entwickelt wurden, und diese Technologien sind nicht mit Blick auf ihr Wohlbefinden und ihre Entwicklung entworfen worden."

Details und neue Anforderungen

Der vorgeschlagene Plan zur Reform des "EU-Kinderrechtsgesetzes" zielt darauf ab, klare Grenzen in der digitalen Welt zu schaffen. Darüber hinaus ermöglicht dieser Plan Eltern, mehr Kontrolle über die Konten von Jugendlichen im Alter von 13 bis 15 Jahren zu haben. Diese Initiative wird in den kommenden Monaten unter den Mitgliedstaaten der Europäischen Union und dem Europäischen Parlament diskutiert.

Soziale Medienkonten, Video-Streaming-Dienste, Online-Spiele und Chatbots, die für Nutzer unter 18 Jahren konzipiert sind, werden strengen neuen Vorschriften unterliegen. Diese Vorschriften beinhalten ein Verbot von süchtig machenden Funktionen wie endlosem Scrollen und automatisierten Inhalten. Es wird auch vorgeschlagen, algorithmusbasierte Empfehlungen, personalisierte Profilierung, belohnungsbasierte Interaktionsmechanismen und unerwünschte Kontakte von Fremden einzuschränken.

Das Europäische Parlament fordert außerdem, dass Plattformen verpflichtet werden, sichere Designs und Algorithmen für Kinder umzusetzen und dass Elternkontrollen einfach zu bedienen sind. Darüber hinaus müssen große Technologieunternehmen ihre Altersverifizierungssysteme für Personen, die ein Konto erstellen möchten, verstärken.

Unternehmen, die sich weigern, diese Anforderungen zu erfüllen, könnten mit Geldstrafen von bis zu 6 % ihres weltweiten Jahresumsatzes konfrontiert werden. Außerdem müssen sie mehr Ressourcen für die Überwachung und Verwaltung von Inhalten bereitstellen.

Quelle: dw.com