Die Mitte-Links-Allianz Schwedens führt bei den Parlamentswahlen des Landes mit den meisten Stimmen und einem knappen Vorsprung. Laut vertrauenswürdigen Quellen steht die Allianz bis 16:47 Uhr GMT, mit 99 Prozent der Stimmen ausgezählt, mit 26.169 Stimmen mehr als die rechtsgerichtete Allianz an der Spitze.
Führung von Magdalena Andersson
Die Mitte-Links-Allianz unter der Führung von Magdalena Andersson von der Sozialdemokratischen Partei, die im Laufe des 20. Jahrhunderts häufig an der Spitze der schwedischen Regierung stand, scheint 175 Sitze im Parlament zu gewinnen. Im Gegensatz dazu hat die rechtsgerichtete Allianz unter der Führung von Ulf Kristersson, dem derzeitigen Ministerpräsidenten, derzeit 174 Sitze.
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Wenn diese Ergebnisse bestätigt werden, könnte ein Regierungswechsel von der rechtsgerichteten Allianz zur Mitte-Links-Allianz möglich sein. Kristersson und Andersson haben ebenfalls erklärt, dass sie bereit sind, Koalitionsoptionen zu prüfen. Dennoch wird die Bildung einer neuen Regierung mit ernsthaften Herausforderungen verbunden sein. Insbesondere gibt es tiefgreifende Differenzen zwischen der liberalen „Zentrum“-Partei und der sozialistischen „Links“-Partei.
Wahlprozess und Herausforderungen
Der Prozess der Stimmenauszählung dauert noch an, und die verbleibenden Stimmen aus dem Inland sowie die aus dem Ausland gesendeten Stimmen werden gezählt. Dieser Prozess wird voraussichtlich bis Donnerstag fortgesetzt. Trotz des knappen Vorsprungs von Andersson muss ihre Allianz sich auf schwierige Verhandlungen zur Bildung einer Regierung vorbereiten. Bei den Wahlen 2022 dauerte der Prozess zur Regierungsbildung 37 Tage, was im Vergleich zu 2018, als es 134 Tage dauerte, kürzer war.
Das schwedische Parlament kann bis zum 29. September nicht über die Wahl eines neuen Ministerpräsidenten abstimmen. Diese Verzögerung wird wahrscheinlich den Prozess der Regierungsbildung beeinflussen.
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