Weinen kann in unangemessenen Momenten wie Leistungsbeurteilungen, schwierigen Gesprächen und unangenehmen Arztbesuchen auftreten. Psychologen bieten jedoch Strategien an, um die Intensität des Weinens zu verringern und die Ruhe zu bewahren.
Weinen in sensiblen Momenten kontrollieren
Koohna, Therapeut in North Carolina, verweist auf das Konzept der "angepassten Unterdrückung" und sagt: "Dies ist ein absichtlicher und kurzfristiger Prozess, der in bestimmten Situationen angewendet wird." Weinen ist nicht vollständig unter unserer Kontrolle und umfasst eine komplexe Interaktion von Gehirn- und emotionalen Prozessen. Daher kann ein entschiedenes "Nein" nicht immer effektiv sein.
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Er beschreibt Weinen als ein "Ventil für das Nervensystem" und sagt, dass diese Handlung dem Körper erlaubt, Emotionen freizusetzen. In einer kleinen Studie stieg die Herzfrequenz von Frauen vor und während des Weinens an und kehrte dann zur Normalität zurück. Diese Ergebnisse zeigen, dass Weinen Teil des Entspannungsprozesses sein kann.
Techniken zur Verhinderung von Weinen
Um Weinen zu verhindern, ist es besser, frühzeitig zu handeln. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihre Augen anfangen zu brennen oder sich Ihre Atmung ändert, handeln Sie. Lauren Bilsma, Professorin für Psychiatrie und Psychologie an der University of Pittsburgh, sagt: "Sobald jemand zu weinen beginnt, ist es schwierig, es zurückzuhalten." Sie verweist auch auf den Einfluss des emotionalen Zustands einer Person und sagt, dass die Wahrscheinlichkeit des Weinens steigt, wenn die Person unter Druck steht.
In kritischen Momenten sollten Sie Ihre Atmung verlangsamen. Koohna verweist auf tiefes Atmen und sagt: "Langes Atmen ist sehr wichtig." Er empfiehlt auch, wenn Sie in einer Situation sind, in der Sie können, durch Singen Ihre Ruhe zu bewahren.
Die Angst vor dem Weinen kann selbst zu einem emotionalen Ereignis werden. Wenn Sie die Tränen bemerken, kann die Sorge um die Meinungen anderer Sie unter Druck setzen. Um mit diesem Gefühl umzugehen, lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit auf neutrale sensorische Details. Achten Sie beispielsweise auf die Textur des Stuhls, auf dem Sie sitzen, oder auf das Geräusch der Klimaanlage.
Das Erkennen Ihrer Gefühle kann ebenfalls helfen, Spannungen abzubauen. Äußern Sie, dass "ich mich verwirrt fühle" oder "mir geht es schlecht", damit diese Erfahrung weniger mysteriös erscheint und Sie entscheiden können, wie Sie darauf reagieren möchten.
In einigen Fällen kann der beste Weg, den Druck zu verringern, ein vorübergehender Rückzug aus der Situation sein. Zum Beispiel können Sie den Raum verlassen oder zur Toilette gehen und sich ein wenig bewegen. Dies kann helfen, Ihr Nervensystem zu beruhigen.
Manchmal bedeutet das Verhindern von Weinen, sich selbst zu schützen. Koohna fühlte sich bei einem unangenehmen Arztbesuch, als würde sie versagen, wenn sie weinte. Nach einer Überlegung sagte sie sich: "Ich habe mich für nichts zu entschuldigen, und Sie sind es, die sich entschuldigen sollten."
Schließlich, wenn diese Techniken nicht wirksam sind, kann das Eingeständnis Ihrer Gefühle mehr Ruhe bringen. Bei einer Konferenz, als sie emotional wurde, sagte sie zum Publikum: "Könnten Sie eine Minute warten? Ich fühle mich seltsam." Diese einfache Äußerung half ihr, ihre Ruhe wiederzufinden und mit dem Vortrag fortzufahren.
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